Petition
Bäume erhalten, Strasse prüfen

Der Gemeinderat zeigt sich mit seinen Einwohnern solidarisch: Zwei ihm eingereichte Petitionen nahm er in zustimmendem Sinne zur Kenntnis.

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Flavio Fuoli

Der Gemeinderat hat, wie er an einer letzten Sitzung im Oktober beschloss, die Petition für den Schutz und die Erhaltung der stattlichen Rotbuche an der Zürcherstrasse in zustimmenden Sinne beantwortet. Die Petitionäre unter Werner Schwehr, der das Anliegen ins Rollen gebracht hat, fordern, dass der Baum in seiner vitalen Form bestehen bleiben und in die aktuelle Strassenplanung Birmensdorfer/Zürcherstrasse einbezogen und nicht gefällt wird (siehe auch LiZ vom 30.9.2009).

Wie der Gemeinderat mitteilte, habe er dem Anliegen nicht nur zugestimmt, sondern auch die zuständigen Stellen beauftragt, das Anliegen der Petitionäre entsprechend in die weitere Projektierung aufzunehmen. 354 Leute hatten sich nach Aufforderung durch Werner Schwehr, der das Haus Zürcherstrasse bewohnte, der Petition angeschlossen und wollen den 80-jährigen Baum retten. Er sollte nämlich der Busspur weichen, die zwischen Zürcherstrasse und Baum geplant ist. Schwehr dachte sich, mit dem Schneiden von ein paar unteren Ästen wäre dies kein Problem.

Sackgasse aufgehoben

Gemäss Quartierplan Lätten-Ringlikon muss die Sonnhaldenstrasse, welche heute als Sackgasse ohne Kehrplatz endet, durchgehend bis zur Bühlstrasse gebaut werden. Nur so erlangen die zum Verkauf stehenden Grundstücke die erforderliche Baureife, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt. Nun gelangten 58 Petitionäre mit dem Begehren an den Gemeinderat, das Strassenbauprojekt zu überarbeiten. Nach Ansicht der Petitionäre entspreche das derzeitige Projekt nicht den strassengesetzlichen Bedingungen. Laut Auskunft aus dem Gemeindehaus geht es um eine Mauer auf einem privaten Grundstück die man an die Linienführung anpassen soll.

Der Gemeinderat hat auch diese Petition in befürwortendem Sinne beantwortet. Es werde angestrebt, im Rahmen einer Einigungsverhandlung mit allen Beteiligten das Projekt im Sinne des Anliegens der Petitionäre anzupassen, denkt er.

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