Milchpreis

Bauern verlangen einen Franken pro Liter Milch.

Rund 200 Bauern versammeln sich in Paézieux

Rund 200 Bauern versammeln sich in Paézieux

Gegen 200 Bauern haben im waadtländischen Palézieux-Village einstimmig der Lancierung eines Forderungspapiers für den Milchmarkt zugestimmt. Sie verlangen gerechte Preise: Einen Franken pro Liter Milch.

Ein Milchstreik könnte möglicherweise eine der Massnahmen sein, welche die Bauern ergreifen, teilte die Westschweizer Bauernvereinigung Uniterre mit. Aber es sei jedem einzelnen selbst überlassen, sich nach seinen Möglichkeiten zu beteiligen, sagten Redner an der Veranstaltung. Mit Sicherheit überall unter den Bauern spürbar sei der Überdruss.

Mit einem Preis zwischen 55 und 57 Rappen pro Liter Milch sei es nicht möglich zu überleben. Man müsse einen "gerechten Preis" erhalten, forderten die Verantwortlichen. Sie riefen Bauern, die Fleisch und Getreide produzieren, zur Solidarität auf. Für Dienstagvormittag steht ein Treffen zwischen Bauernvertretern und Bundesrätin Doris Leuthard auf der Agenda.

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