Nutzungsordnung

Bauen im Hochwassergebiet ist zulässig

Vorprüfung der revidierten Nutzungsordnung in Kölliken ist abgeschlossen

Gemeindehaus Kölliken

Vorprüfung der revidierten Nutzungsordnung in Kölliken ist abgeschlossen

Die Nutzungsordnung Kölliken wird revidiert. Ab Mitte Mai liegt das Planverfahren öffentlich auf.

Die kantonale Vorprüfung der revidierten Nutzungsordnung in Kölliken ist abgeschlossen, wie der Gemeinderat mitteilt. Unter diese Prüfung fallen der Zonen- und Kulturlandplan und die kommunale Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde Kölliken.

Kernstücke der Revision bilden eine Zentrumszone, diverse neu geschaffene Wohn- und Arbeitszonen, Schutzobjekte sowie die Hochwassersituation und die Festlegung von Schutzobjekten. Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, im Rahmen der im Mai beginnenden öffentlichen Auflage und an der Gemeindeversammlung mitzubestimmen.

Orientierung am 18. Mai

Die öffentliche Auflage der Nutzungsplanungsrevision erfolgt vom 15. Mai bis 18. Juni. Entsprechende Publikationen erfolgen zu gegebener Zeit. Am 18. Mai findet eine öffentliche Orientierungsversammlung statt. Die Gemeindeversammlung vom 27. November wird über die Nutzungsplanungsrevision zu befinden haben.

Der Bauzonen- und Kulturlandplan aus dem Jahre 1993 und die Bau- und Nutzungsordnung aus dem Jahre 1997 haben sich grundsätzlich bewährt, schreibt der Gemeinderat Kölliken. Mit der Revision werden folgende Hauptziele erreicht: Gestaltung und Aufwertung des Dorfkerns, Schutz der Kulturobjekte, Zonenabgrenzungen am Baugebietsrand und Anpassung der Weilerzonen an die kantonale Praxis. Die Revision wurde vom Ortsplaner, Werner Schibli, dipl. Arch. ETH/SIA, Aarau, erarbeitet und mit dem Gemeinderat abgesprochen.

SMDK ausgeschlossen

Die Abteilung Raumentwicklung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt hat die Vorlage geprüft und zur öffentlichen Auflage freigegeben. Das Areal der Sondermülldeponie der Kantone Aargau und Zürich, der Stadt Zürich und der Basler Chemie ist nicht Gegenstand dieser Revision. Im Bauzonenplan werden neu jedoch Hochwassergefahren dargestellt. Bauen ist in diesen Gebieten weiterhin zulässig, jedoch sind Schutzmassnahmen zu gewährleisten.

In der Summe werden 1,3 Hektaren neu eingezont. Davon entfallen jedoch 1 Hektare auf eine Spezialzone Pferdesport und 0,3 Hektaren auf die übrigen Einzonungen. (az)

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