Flavio Fuoli

Aus dem siebenköpfigen Uitiker Gemeinderat tritt auf Ende Amtsperiode lediglich der Bauvorstand Benedetto zurück. Alle anderen stellen sich der Wiederwahl. Mit dem Rücktritt des parteilosen Benedetto ergibt sich für die FDP die Chance, ihre im vergangenen Januar erlittene Wahlschlappe wieder gutzumachen. Damals unterlag ihr Kandidat der parteilosen Susanne Bereuter klar. Mit Gemeindepräsident Victor Gähwiler und Barbara Furrer strebt die FDP zwei Sitze an.

47-jährige Juristin

Die 47-jährige Barbara Furrer lebt seit 1990 in Uitikon, zusammen mit ihrem Mann. Die Juristin ist spezialisiert auf Verwaltungsrecht und hatte verschiedene Stellen in kantonalen Verwaltungen inne. Wie sie in einer Mitteilung schreibt, war sie unter anderem stellvertretende Leiterin der damaligen «Fremdenpolizei Zug», Stabsleiterin im Hochschulamt der Bildungsdirektion des Kantons Zürich und Aktuarin des Universitätsrats der Universität Zürich.

Derzeit sei sie an der Pädagogischen Hochschule Zürich als stellvertretende Generalsekretärin tätig. Daneben arbeite sie im Geschäft ihres Mannes mit, wo sie sich vor allem mit den Bau- und Immobiliendossiers befasse.

Barbara Furrer möchte den Standortvorteilen Uitikons Sorge tragen wie der Einwohnerschaft und den ortsansässigen Betrieben. Ihre Anliegen seien für sie Richtschnur für die politische Arbeit. Es sei Aufgabe der Exekutive, Einzelinteressen als solche zu erkennen und zum Wohle aller richtig einzuordnen. Aus ihrer Sicht bestehe keine Notwendigkeit «zu grossen Notfallübungen im Gemeinderat».

Attraktive Gemeinde bleiben

Um Uitikon als attraktive Gemeinde zu erhalten, will sie unter anderem Wachstum ohne Konzessionen an die Lebensqualität, einen ausgewogenen Finanzhaushalt, bedürfnisgerechtes Angebot im Öffentlichen Verkehr, flankierende Massnahmen zum Transitverkehr, Förderung des Umweltbewusstseins, Durchmischung der Altersklassen, tragbare familienergänzende Betreuungsangebote sowie vielfältige Veranstaltungen.