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Barbara Banga setzt sich durch - Gegnerinnen geben auf

Barabara Banga setzt sich durch - gegen diese Frauen. (Bild: Hanspeter Bärtschi)

Mit Barbara Banga wollen diese Frauen nicht mehr zusammenarbeiten

Barabara Banga setzt sich durch - gegen diese Frauen. (Bild: Hanspeter Bärtschi)

Die Mitglieder des alten Trägervereins Kinderbilderbuchtage haben genug von der Konfrontation mit Barbara Banga und geben nach. Sie tun dies zugunsten des Familienanlasses.

Patrick Furrer

Die ehemaligen Vereinskolleginnen von Barbara Banga wollten eigentlich einen neuen Kinderbilderbuchtageverein gründen, und zwar ohne die alte Präsidentin, welche sie im Frühjahr sitzen gelassen hat. Nachdem Banga aber juristisch gegen ihre Konkurrentinnen vorgeht, haben diese jetzt genug von der Konfrontation. Am Dienstag haben Regula Lüthi, Olivia Hunziker und Brigitte Stettler deshalb bekannt gemacht, keinen eigenen Verein mehr zu gründen und Banga das Feld zu überlassen.

Unter der Gürtellinie

«Wir gehen nicht unter ein bestimmtes Niveau. Das ist nicht unser Stil, denn wir wollen uns morgen noch im Spiegel anschauen können», sagte Brigitte Stettler. Dass Banga aus einem kulturellen Anlass eine Firma machen und eine GmbH gründen will, sei deren gutes Recht. Und weil auch von dem Dutzend erschienenen Gästen niemand so recht daran glauben wollte, dass der First Lady dieses Kunststück gelingen wird, waren sich die Frauen denn auch einig: «Der Klügere gibt nach.»

Ein Entscheid für den Anlass

Der Entscheid, keinen eigenen Verein zu gründen, sei zugunsten des Familienanlasses selbst, erklärte Stadtbibliothekarin Stettler. Man fragte auch in die Runde, ob doch noch jemand das Gefühl habe, man müsse es auf eigene Faust versuchen, doch die Antwort war ein klares Nein. «Abwarten», rieten die Gäste. Wenn die Kinderbilderbuchtage 2011 tatsächlich wieder stattfinden, sei das Ziel ja doch erreicht - auch, wenn es Barbara Banga ist, die den Anlass organisiert. «Soll sie doch alleine spielen. Für uns ist das Spiel zu Ende», so Brigitte Stettler. Mit Banga wollen die Frauen nicht mehr zusammen arbeiten.

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