Die erste afrikanische Fussball-WM sei ein "wunderbarer Tribut" für das Streben und das Potential des Kontinents, erklärte der UNO-Chef. Einer seiner Sprecher stellte später klar, dass Ban nicht an der WM-Eröffnung in Johannesburg teilnehmen werde.

Bei seinen Gesprächen in Südafrika gehe es vorrangig um die Millenniumsentwicklungsziele der UNO zugunsten von Entwicklungsländern.

Mit der ersten Überprüfungskonferenz für den Internationalen Strafgerichtshof (Den Haag) beginnt Ban am kommenden Montag (31. Mai) in Kampala seine Afrikareise. Das Gericht war 2000 gegründet worden, um Kriegsverbrechen, Völkermorde und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu ahnden.

Von Uganda gehe es nach Malawi zu Gesprächen mit Präsident Bingu wa Mutarika, der derzeitig der Afrikanischen Union vorsitzt. Danach werde er auf einem Gipfel in Nizza mit afrikanischen Landesführern zusammentreffen, kündigte Ban an.

Bei weiteren zwei Afrikareisen im Juni besucht der UNO-Chef Kongo-Konshasa, wo die grösste UNO-Friedensmission (MONUC) trotz der anhaltenden Gewalt auf Wunsch von Kinshasa abgebaut werden soll, sowie Burundi, Kamerun, Nigeria, Benin und Sierra Leone.