Roggenhausen

Bald wieder im Roggenhausen?

Eingeleitet: Der Weg für die Sanierung des Ententeichs im Wildpark Roggenhausen ist frei. (sim)

Ententeich im Roggenhausen Aarau

Eingeleitet: Der Weg für die Sanierung des Ententeichs im Wildpark Roggenhausen ist frei. (sim)

Die Aarauer Ortsbürgergemeinde leitet die Sanierung des Ententeichs im Wildpark ein.

Der Wildpark Roggenhausen geniesst im Kreis der Aarauer Ortsbürger seit gut hundert Jahren einen wohlwollenden Sonderstatus. So überrascht es nicht, dass die Sommer-Gmeind am Montag ohne Diskussion und einstimmig einen Projektierungskredit über 45 000 Franken bewilligt hat, der den Weg für die Erneuerung der Weiher- und Minipiganlage freimacht. Und kaum jemand zweifelt daran, dass auch der nötige Baukredit im kommenden November eine Mehrheit finden wird.

Die Neugestaltung des Platzes zwischen dem Hirschgehege und der Waldschänke erlaubt es, an diesem Ort wieder temporär ein grösseres Zelt für 300 bis 400 Personen aufzustellen. Damit dürfte es möglich sein, dass ab 2011 die Sommer-Gmeind der Ortsbürgergemeinde Aarau wieder im idyllischen Täli durchgeführt werden könnte.

Die 203 anwesenden Ortsbürgerinnen und Ortsbürger, unter ihnen auch Regierungsrat Urs Hofmann und alt Ständerat Thomas Pfisterer, nahmen dankbar zur Kenntnis, dass die Rechnung 2008 mit einem Ertragsüberschuss von 1,084 Millionen Franken abgeschlossen hat. Zusammen mit Buchgewinnen aus Liegenschaftsverkäufen im Rohrer Siebenmätteli gestattet das «hervorragende Ergebnis» laut Peter Heuberger, dem Präsidenten der Finanzkommission, die Rückzahlung der festen Schulden.

Einhellige Zustimmung fand auch der Antrag, die ortsbürgerliche Finanzkommission im Hinblick auf die Fusion mit Rohr vorübergehend von sieben auf neun Mitglieder zu erhöhen. Stadtammann Marcel Guignard wertete diesen Beschluss als «klares Signal nach Rohr». Die beiden vereinigten Bürgergemeinden werden erstmals am 23. November gemeinsam tagen und ihre Behörden für die kommende Amtsperiode wählen.

Bei der Umfrage bemängelte ein Anwohner der Neuenburgerstrasse das neue Parkplatzregime der Wohnzeilen in der Telli und die knappe Zahl von Mietplätzen für Autos. Die ortsbürgerliche Liegenschaftsverwaltung soll sich mit diesem Problem beschäftigen. Am Schluss wurden die Versammlungsteilnehmer im Foyer der Berufsschule mit einem Imbiss und Tranksame verwöhnt. (hr)

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