"Wir habens lustig gehabt und gesagt, uh, das geht hier noch weit runter", sagt Hubert Wälti zum Newsportal Watson.ch. Er hat den Unfall mit der Rhätischen Bahn in Tiefencastel miterlebt. Wir haben noch "Witzli gemacht" und auf einmal gab es einen Klapf und wir sind gerutscht Richtung Tobel. Der Zug hätte im richtigen Moment angehalten und erst dann hätte man gewusst, was passiert sei. 

(Quelle: Watson.ch)

Zeugen berichten vom Zugunglück in Tiefencastel

Die Passagiere, die auf der andere Seite im Abteilung sassen, seien auf ihn und seine Mitreisenden gefallen. Wälti hat sich dadurch eine kleine Knieverletzung zugezogen, die aber nicht so schlimm sei. "Es war dann einfach ein Durcheinander und die Gepäckstücke sind runtergefallen."

Nach dem Unfall ist Wälti so schnell wie möglich in den nächsten Wagen gegangen, weil zu dieser Zeit noch unklar war, ob der der Zug weiterrutscht ins Tobel. Erst als sie im Bahnwaggon angekommen seien, der noch voll auf den Geleisen war, hätte er sich sicher gefühlt.

Danach seien die Passagiere von der Polizei geführt einen Kilometer durch den Tunnel gelaufen zum Versorgungsplatz, wo die Helikopter gelandet sind und von wo sie dann mit dem Bus zum Bahnhof Tiefencastel gefahren wurden. (fam)

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