Baden: Acht Plakatwände

Baden: Acht Plakatwände, klare Regeln

Die Plakatiererei ist in Baden seit Jahren klar geregelt - und die Behörden freut's.

Mehr Raum für Kulturplakate

Die Plakatiererei ist in Baden seit Jahren klar geregelt - und die Behörden freut's.

In der Stadt Baden gibt es klare Regeln: Die Stadtpolizei hat für die Plakatierei eine Person angestellt, die hälftig von ihr, anderhälftig von den 7 Klubveranstaltern in Baden bezahlt wird.

In der Stadt Baden gibt es klare Regeln: Die Stadtpolizei hat für die Plakatierei eine Person angestellt, die hälftig von ihr, anderhälftig von den 7 Klubveranstaltern in Baden bezahlt wird. Alle Plakate, auch von weiteren Veranstaltern, die aufgehängt werden sollen, müssen bei der Stadtpolizei zum Abstempeln und Aufhängen abgegeben werden.

Der angestellte Plakatierer geht einmal pro Woche allen Plakatstellen nach, schlägt die neuen Plakate an und entfernt die alten oder wild angebrachten. Polizeichef Martin Zulauf zieht eine sehr positive Bilanz: «Seit wir diese Regelung haben, hat es keinerlei Probleme oder Beanstandungen mehr gegeben.» Keinen Platz auf den Plakatwänden haben andere Werbeplakate.

In der Stadt Baden war die wilde Plakatierei immer wieder ein Thema. Nachdem man deswegen Plakatstellen einst entfernt hatte, reichte der heutige Stadtrat Reto Schmid (damals als Einwohnerrat) im Jahr 2000 ein Postulat ein, mit dem er den Stadtrat aufforderte, öffentliche, bewirtschaftete Plakatstellen einzurichten. 2002 bewilligte der Einwohnerrat einen Kredit für drei Plakatstellen, ein Jahr später wurden sie aufgestellt. Das Angebot wurde sukzessive erweitert. Heute gibt es auf Stadtgebiet acht Plakatwände an gut frequentierten Lagen. (-rr-)

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