Der grösste Handlungsbedarf besteht in den Augen von autismusschweiz bei der Frühintervention. Autismus müsse richtig und möglichst früh diagnostiziert werden.

Würden Kinder bereits in frühen Jahren intensiv betreut, verbesserten sich die Chancen, dass sie später ein möglichst unabhängiges Leben führen können. Die finanzielle Unterstützung der Eltern durch die Sozialversicherungen genüge heute allerdings nicht.

Auch bei den spezialisiserten Heimplätzen sieht autismusschweiz Verbesserungspotential. Angesichts der hohen Zahl der Autisten reichten die 200 bestehenden Plätzen nicht aus.

Einen weiteren Mangel macht die Dachorganisation bei den Arbeitsmöglichkeiten aus. In der Schweiz fehle es an professioneller Betreuung von arbeitswilligen Autisten. Die Computerbranche zeige, dass die Integration von autistischen Menschen in den Arbeitsprozess durchaus möglich sei.

Der Weltautismustag der UNO vom 2. April findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt.