Bildung
Ausländer-Rekord an Schweizer Hochschulen

Erstmals stellen ausländische Doktoranden an Schweizer Hochschulen die Mehrheit. Am stärksten vertreten sind die ausländischen IQ-Turbos in den technischen Wissenschaften

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2632 Ausländer nahmen 2009 in der Schweiz ein Doktoratsstudium auf, bei den Schweizern waren es dagegen nur 2460. Damit stellen die Ausländer 52 Prozent der neuen Doktoranden. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Statistik (BfS), die dem «Sonntag» vorliegen.

Am stärksten vertreten sind die ausländischen IQ-Turbos in den technischen Wissenschaften: Hier stieg ihr Anteil auf 71 Prozent. Bei den Mathematikern und den Naturwissenschaftlern hat sich die Zahl der ausländischen Doktoranden zwischen 1990 und 2009 von 378 auf 1060 fast verdreifacht. In diesen Fächern stieg der Ausländeranteil auf 67 Prozent Auch bei den Ökonomen sind sie mit 68 Prozent in der Überzahl.

Sogar bei den Juristen zeigt die Kurve nach oben. Der Anteil der Ausländer im Doktoratsstudium hat sich seit 1990 auf 24 Prozent vervierfacht. Der grösste Zustrom kommt aus Deutschland, gefolgt von Asien und Italien.