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Ausländische Studenten rennen Schweizer Unis die Türe ein

Der Andrang von ausländischen Studenten in der Schweiz nimmt kein Ende.

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Der Andrang von ausländischen Studenten in der Schweiz nimmt kein Ende.

Der Zulauf von ausländischen Studenten mit dürftigem Leistungsausweis an Schweizer Uni wird immer grösser. Jetzt wollen die Universitäten etwas dagegen tun.

Der grosse Ansturm der ausländischen Studierenden belastet laut der «NZZ am Sonntag» die Schweizer Universitäten. So soll bereits jeder vierte Masterstudent aus dem Ausland stammen. Die Schweizer Unis locken Studierende aus der ganzen Welt an. Seit der Umsetzung des Bologna-Systems im Jahr 1999 hat sich dieser Umstand noch verstärkt.

Studenten mit Bachelor-Abschluss können kommen
Studentinnen und Studenten würden aus dem Ausland von einer Besonderheit des Schweizer Systems profitieren: Anders als in anderen Ländern haben hier Studierende mit dem Bachelor-Abschluss praktisch freien Zugang zum Masterstudiengang.

Heute kommt jeder vierte Master-Student in der Schweiz aus dem Ausland. Viele von ihnen haben aber eine dürftige Bachelor-Ausbildung.

Bildungsstand nicht erfreulich
Die ausländischen Bewerbungen befänden sich «generell nicht auf dem gewünschten Qualitätsniveau», sagt ETH-Rektorin Heidi Wunderli-Allenspach der «NZZ am Sonntag». Um das hohe Niveau zu halten, müsse die ETH ihre Masterstudierenden auswählen können. Auch Thomas Dyllick, Prorektor der ETH berichtet von Engpässen in der ETH: «Wir werden überrannt».

Unis wollen Zugang beschränken
Zurzeit hätten Universitäten kaum Möglichkeiten Studierende aus dem Ausland abzulehnen. Heidi Wunderli-Allenspach will sich bei der Rektorenkonferenz der Universitäten dafür einsetzen.

Die Konferenz berät bereits darüber, den Zugang vom Bachelor zum Masterstudium einzuschränken. Ende Jahr soll ein Antrag vorliegen, über den die Bildungsdirektoren der Universitätskantone entscheiden sollen.

Der Verband der Schweizer Studierenden (VSS) zeigt sich beunruhigt über die angekündigten Massnahmen: «Der Bachelorstudiengang ist auf dem Arbeitsmarkt nichts Wert», sagt Sprecherin Rahel Siegrist gegenüber der «NZZ am Sonntag.»

Antonio Loprieno von der Rekotorenkonferenz der Schweizer Universitäten (Crus) versucht zu beruhigen: Eine Strengere Selektion beträfe vor allem ausländische Studierende.

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