Wegen der zentralen Lage, der guten Infrastruktur und der niedrigen Polizei- und Kontrolldichte ist die Schweiz in den letzten Jahren immer beliebter für sogenannte Drittlandtreffen ausländischer Nachrichtendienste geworden, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Bei den Treffen erteilen ausländische Geheimdienstoffiziere Spionen anderer Länder Aufträge, bezahlen sie und nehmen von ihnen geheime politische, wirtschaftliche und militärische Informationen entgegen.

Jetzt ergreift der Nachrichtendienst des Bundes Massnahmen dagegen. «Wir sind bestrebt, solche Treffen aufzuklären», sagt eine Sprecherin in der «NZZ am Sonntag». «Ziel ist es, Treffen zu verhindern oder mindestens zu stören.»

Dabei helfen soll dem Nachrichtendienst das neue Gesetz, das seit letztem September in Kraft ist und das ihm deutlich mehr Kompetenzen als in der Vergangenheit zugesteht.