Täglich fahren knapp 11 000 Autos durch den Grenzübergang Koblenz-Waldshut-Tiengen. Das führt häufig zu Stau. Um den Verkehrsablauf zu optimieren, soll der Grenzübergang ausgebaut werden. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt arbeitet derzeit das Bauprojekt aus.

Der Kreisel bei der reformierten Kirche ist umstritten

Auf Schweizer Seite sind ein neues Gebäude für die Zollverwaltung und zwei zusätzliche Fahrspuren vorgesehen. Zudem wird der Verkehr künftig über einen Kreisel bei der reformierten Kirche geleitet. Damit ist die kritische, direkte Ausfahrt vom Zollplatz nach links nicht mehr möglich. Der Standort des Kreisel war umstritten. Gefordert wurde der Kreisel beim Knoten Dreispitz, dies ist aber nicht sinnvoll, da eine dritte Spur gebaut werden müsste.

Langfristige Lösung ist ein neuer Rheinübergang

Auch die Ausfahrt vom Zollareal in die Kantonsstrasse wurde in den Stellungnahmen häufig thematisiert. Aus Platzgründen kann die Ausfahrt nicth rechtwinklig ausgeführt werden. Die vorgesehene spitzwinklige Einmündung birgt für Radfahrer ein gewisses Gefahrenpotenzial, da die Sicht der Motorfahrzeuglenker eingeschränkt ist. Die Ausfahrt wird deshalb mit einem Lichtsignal gesteuert.

Die geplanten Massnahmen dienen als kurz- bis mittelfristige Lösung, die Verkehrssituation beim Grenzübergang zu verbessern. Die langfristige Lösung ist ein neuer Rheinübergang.