Sperantino-Krippen
Aus für Otto Ineichens Billigkrippen

Vier Monate nach dem überraschenden Tod des Luzerner FDP-Nationalrats Otto Ineichen wird sein politisches Erbe gestutzt. Die Stiftung Speranza will sich wieder auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Darunter leiden die Krippen.

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«In den vergangenen Jahren hat sich das Projekt Speranza aufgrund der vielen und permanenten Impulse von Otto Ineichen stark diversifiziert. Wir müssen uns für die Zukunft wieder auf die Kernkompetenzen der Stiftung besinnen», sagt Hans Rudolf Gysin gegenüber «SonntagsBlick».

Die strategische Neuausrichtung hat konkrete Folgen. In der Speranza-Zentrale am Standort Aarau wurden fünf Personen entlassen, unter anderem auch die Leiterin des Krippenprojekts.

Gysin: «Die Idee Sperantino wird nicht mehr weiterverfolgt.» Statt, wie es Ineichen vorschwebte, in der Schweiz hundert «Billigkrippen» für einkommensschwächere Familien zu eröffnen, bleibt es bei einer.