Wintersport
Aufschläge bis zu 10 Prozent: Skifahren in der Schweiz wird teurer

In der anstehenden Wintersaison werden Tageskarten für Bergbahnen in der Schweiz teurer. Die Tagskarten in Top-Gebeieten wie etwa Arosa werden teilweise über 10 Prozent teurer. Grund für den Aufschlag sind Investitionen in die Bahnen.

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Ein Skifahrer auf der Piste in Arosa (Archiv)

Ein Skifahrer auf der Piste in Arosa (Archiv)

Keystone

Demnach planen 40 Prozent der befragten Betriebe, die Preise anzuheben. 54 Prozent der Bahnen wollen die Gästen zu den gleichen Preisen befördern wie in der Vorsaison.
Von der Anhebung sind vor allem Destinationen betroffen, die von Zürich aus in Tagesausflügen erreichbar sind. Das Skigebiet Arosa/Lenzerheide plant laut «NZZ am Sonntag» eine Verteuerung um 8 Franken auf 69 Franken.

In Flumserberg soll der Preis um 3 Franken auf 62 Franken steigen. Wie die Zeitung weiter berichtet, investieren die Schweizer Bergbahnen jährlich etwa 400 Millionen Franken in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Anlagen. Zurzeit existieren über 50 laufende Projekte.

Weitere Skigebiete, die ihre Tageskarten verteuern, sind: Laax/Flims/Falera: 73 statt bisher 71 Franken, Davos 68 statt 66 Franken. Gleich beliben Zermatt, Hasliberg, Toggenburg, Gstaad, Engelberg und St. Moritz.