1. Nikolaus Wyss macht sich Feinde

Je schneller Schlieren wächst, desto hässlicher wird sein Zentrum. Eine sechsspurige Kantonsstrasse frisst sich hindurch, und just in der Stadtmitte zweigt ein Arm von der Strasse ab und schlingt sich um einen brachliegenden Platz. Schlierens Zentrum ist ein übergrosser Kreisel. Gesichtslose Bauten umringen ihn. Busse, Autos und Töffs sorgen für Dauerbeschallung. Ansonsten gibt es da nicht viel. Eine alte Buche und eine Unterführung. Ein Einkaufszentrum, das die Bewohner als «architektonische Missgeburt» oder «Rote Fabrik» bezeichnen. Einen Kiosk, der Lottoscheine, aber keine Zeitungen anbietet. Eine abzweigende Bahnhofstrasse mit darbendem Gewerbe. Und stets droht der Verkehrskollaps. Doch all das soll sich ändern.

Um die Auswirkungen des rasanten gesamtschweizerischen Bevölkerungswachstums zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf Schlieren. Keine andere Stadt ist in den letzten zehn Jahren so stark gewachsen, von 13 000 auf fast 18 000 Einwohner. Schlieren entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vom Dorf zur Industriestadt. In den 60er-Jahren erreichte es 10 000 Einwohner, bald werden es 20 000 sein. Die Frage, weshalb Schlieren derart gewachsen ist, lässt sich mit einem Wort beantworten: Zürich. Mitte der Nuller-Jahre schnellten in Zürich die Wohnungspreise in die Höhe. Schlieren wirkte als Ventil und nahm jene Personen auf, die sich die Preise nicht mehr leisten konnten. Billiger Wohnraum war gefragt. Schlieren hatte viel Platz auf den Industriebrachen und baute Block um Block. Neue Siedlungen schossen aus dem Boden, neue Schulen entstanden. Es kamen Kosovaren, Serben, Türken, Portugiesen, Tamilen. Schlieren wurde nicht gentrifiziert, es wurde multikulturell.

Einer, der sich Zürich nicht mehr leisten konnte, ist Nikolaus Wyss, 66, geborener Stadtzürcher, Weltenbummler, ehemaliger Journalist, ehemaliger Rektor der Luzerner Kunsthochschule. Nach seiner Frühpensionierung wollte er von Luzern zurück nach Zürich – und landete in Schlieren. Das war vor sechs Jahren. «Ich habe die billigste Wohnung gekauft, die es auf dem Markt gab», sagt er. Weil Wyss vor seiner Stelle als Rektor selbstständig war, klafft in seiner Pensionskasse eine grosse Lücke. Wyss ist ein Zugezogener, der Schlieren verändern will. Und das ist sein Problem.

Erst engagierte sich Wyss im Nachbarschaftsverein. Doch 2014 fragte die neu gegründete GLP, ob er nicht für sie in den Gemeinderat wolle. «Wennschon gehe ich in den Stadtrat», sagte Wyss. Am nächsten Tag portierte ihn die Partei als Stadtrat. Er wurde gewählt. Zwar nicht in den Stadtrat, die Exekutive, aber in den Gemeinderat, die Legislative. Dort sitzt er nun und legt sich mit den alteingesessenen Schlieremern an. Für Unmut sorgt er etwa mit seiner Volksinitiative für eine Flaniermeile. Wyss möchte eine autofreie Bahnhofstrasse: Sie soll Schlierens Zentrum attraktiver machen, dem Gewerbe neue Laufkundschaft bringen. Die Bewohner hätten künftig eine autofreie Strasse – vom Bahnhof zum Zentrum, wo einst ein Stadtplatz entstehen und die geplante Limmattalbahn halten soll. Die 200 Unterschriften kamen rasch zusammen. Doch seine Ideen stossen im Parlament auf gewaltigen Widerstand. «Ich bin für die Alteingesessenen Persona non grata», sagt Wyss, der noch keinen Vorstoss erfolgreich durchbrachte. Böse Zungen behaupten: Weil sich Wyss Zürich nicht leisten könne und deshalb in Schlieren wohne, wolle er Schlieren so hip wie Zürich machen.

2. Die verschwundene Grenze

Niklaus Wyss steht im Wartehäuschen des Schlieremer Bahnhofs, öffnet einen Stadtplan, zeigt auf die Karte: Hier verläuft die Stadtgrenze, hier stand die Wagonsfabrik, hier das Gaswerk, hier die Färberei, hier die Geistlich, wo früher Tierknochen zu Leim verarbeitet wurden. Die Industrieunternehmen sind inzwischen geschlossen. Nach 1974 verlagerten viele Betriebe ihre Produktionen in Länder mit tieferen Kosten. Schlierens Zeit als bedeutender Industriestandort war damit beendet.

An diesem Montag im November ist es herbstlich mild. Sonnenstrahlen wärmen das Glashäuschen. Wyss öffnet seine rote Windjacke, richtet sein rotes Baseball-Cap zurecht. In seiner Montur sieht er aus wie ein zu schnell gealterter Rennfahrer.

Wieder und wieder donnern Züge vorbei, 60 bis 80 Züge in der Stunde. Bei jeder Durchfahrt zittert das Wartehäuschen. Von hier aus startet der studierte Ethnologe drei bis viermal im Jahr seine Stadtführungen. Früher wohnte Wyss einige Jahre in Schwamendingen, schon dort organisierte er Besichtigungen. «Ich mache Führungen in Gegenden, wo es eigentlich nichts zu sehen gibt», sagt er. Das weckt Argwohn. «Die Einheimischen sagen: Was will der hier zeigen. Wahrscheinlich erzählt er seinen Senf, wie schlecht Schlieren ist.» Doch die Agglo scheine nur auf den ersten Blick gesichtslos.

In der Bahnhofunterführung riecht es nach Urin und Kebab. Vor dem Kiosk stehen zwei frisierte Kleinwagen. In der Bahnhofstrasse hört man spanisch, türkisch, albanisch. Es gibt eine Pizzeria, eine Kaffeerösterei, einen Coiffeursalon, eine Bibliothek, eine Drogerie, aber auch leerstehende Lokale. Wyss imaginiert sich hier eine autofreie Zone herbei, in der Sitzbänke stünden, Bäume wüchsen und die Lokale florierten. Bloss ein Traum? An diesem Abend wird das Gemeindeparlament über die Flaniermeilen-Initiative abstimmen. «Da werde ich wohl mit abgesägten Hosen rausmarschieren», sagt Wyss. Mit einer zehnminütigen Rede will er sich aber verteidigen. Ein Rundumschlag!

Wo endet Zürich, wo beginnt Schlieren? Im Osten der Stadt ist die sichtbare Grenze längst verschwunden. Nur ein Schild markiert noch die politische. Und wenn hier künftig die Limmattalbahn vorbeifahren wird, dürften Schlieren und Zürich noch enger zusammenwachen. Wyss geht zügig Richtung Altstetten, erzählt im Takt seiner Schritte. Nachdem die Schwerindustrie ging, kam die Autoindustrie. Mercedes, Citroën, Peugeot und Fiat haben hier ihre schweizerischen Hauptsitze, grosse Garagen wie die Emil Frey AG oder Amag ihre
Niederlassungen. Die Strassen wirken noch breiter, der Verkehr noch lauter. Bei der Tamoil-Tankstelle gibt es Stau vor den Zapfsäulen, ein frisch glänzender Audi verlässt die Waschanlage.

Wyss biegt in die Wagistrasse ein. Im Areal der ehemaligen Wagonsfabrik sind kaum Autos unterwegs, auch keine Leute. Zwischen den Hochhauszeilen herrscht eine gespenstische Stille. Doch hinter den Fassaden wird studiert und experimentiert. Hier befindet sich Schlierens Biotech-Cluster: Diverse Forschungsfirmen, Start-ups und Spin-offs der Universität sind in die Gebäude eingezogen. Internationaler Hightech. «Ein Biotop von intelligenten Leuten», sagt Wyss. Aber die Stadt mache nichts daraus. Es gebe weder einen Campus noch Kinderkrippen oder Kaffees. Dabei sei der Biotech-Cluster eine grosse Chance. Nur: Leute, die hier arbeiten, sind nicht Leute, die in Schlieren wohnen.

3. Das Dorf am Schlieremer Berg

Quert man die Zürcherstrasse, wo die unterdessen geschlossene NZZ-Druckerei steht, verlässt man die Stadt und tritt ins Dorf. Hier am Schlieremer Berg wohnen vor allem die Alteingesessenen. Es sind ruhige, kleinbürgerliche Siedlungen. Gartenhäge, Gartenzwerge, Wachhunde, wehende Schweizer Fahnen, zwitschernde Vögel. Ganz oben, in einer Terrassensiedlung am Waldrand, wohnt Rolf Wegmüller, tief verwurzelter Schlieremer, CVP-Gemeinderat, entschiedener Gegner der Limmattalbahn. Von seiner Wohnung aus sieht er übers ganze Limmattal. Spreitenbach, Dietikon und Schlieren sehen aus wie eine zusammengewachsene strukturlose Grossstadt. Ein Moloch. Bahngleise und Strassen fressen sich zwischen Industriegebieten, Wohnhäusern, Parks, Plattenbauten, Hochhäusern und noch mehr Industriegebieten hindurch. Da und dort ragen Baukrane heraus – das Limmattal wächst weiter. 200 000 Menschen leben bereits in dem 30 Kilometer langen Gebiet zwischen Zürich und Baden. Raumplaner der ETH gehen davon aus, dass es bis 2050 auf mindestens 300 000 Personen anwächst.

Solche Prognosen lösen bei Wegmüller Unbehagen aus. «Schlieren soll nicht noch mehr zubetoniert werden», sagt er. Der 50-jährige Bankangestellte ist in Schlieren aufgewachsen. Er war Mitglied in der Jugendmusik, im Samariterverein, im Tambourenverein, im Heimatkundeverein. Er sagt nicht, «ich gehe in die Stadt», er sagt, «ich gehe ins Dorf». Obwohl Schlieren grossstädtisch geworden sei. Dennoch: «Hier oben sagt man sich Grüezi.» Das soll so bleiben.

Wegmüller sitzt nun auf seinem Sofa, direkt neben einem Sarg. Der CVP-Mann sammelt altägyptische Relikte. Seine Wohnung gleicht einem Museum voller antiker Gegenstände. Allein im Wohnzimmer stehen zwei Sarkophage; der eine sogar geschützt hinter einer Glasvitrine mit Beleuchtung. 380 Objekte besitzt er insgesamt, viele davon hat er an Museen ausgeliehen. Er sagt: «Nach dreissig Ägyptenreisen habe ich aufgehört, meine Besuche zu zählen.» Wegmüller ist kein weltfremder Bünzli, dem es graust, sobald er seinen Wohnort verlässt. Umso mehr möchte er aber, dass Schlieren bleibt, wie es eigentlich nicht mehr ist: beschaulich und grün. Wegmüller befürchtet, dass etwa aus dem brachliegenden Stadtplatz einst das Pendant zum Zürcher Albisriederplatz entsteht, wenn einst die Limmattalbahn dort halten wird. Limmattalbahn, das ist für ihn ein Reizwort.

Die Stadtbahn soll ab 2022 Zürich, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen verbinden. Und das Verkehrsproblem im Limmattal lösen. Im Herbst 2015 haben die Wähler des Kantons der Bahn zugestimmt – obwohl die Mehrheit im Bezirk Dietikon sie ablehnte. «Der Kanton hat sie uns aufgeschwätzt», sagt Wegmüller und schlägt mit der Hand auf seinen Oberschenkel. Seine Stimme kippt für einen Moment ins Gehässige. «Entschuldigung,» sagt er. «Aber das macht mich gallig.» Eine Stadtbahn sei unnötig, mit der S-Bahn sei man ohnehin schneller in Zürich. Das Geld könne man besser investieren, etwa für Schulen oder Polizei. Und die Flaniermeile zwischen Bahnhof und Stadtmitte? Was hält er davon? «Die bringt nichts.» Die Strasse sei zu kurz und unattraktiv. «Dort will doch niemand flanieren.»

4. Integration der Alteingesessenen

Die Sonne hängt bereits tief über Schlieren. In einer Stunde beginnt die Parlamentssitzung. Nikolaus Wyss betritt den alten Dorfkern, der nun in einem fahlen Licht erscheint. Die historischen Gebäude trotzen dem urbanen Schlieren: das alte Schulhaus, die reformierte Kirche, Bauernhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Ein kleines Ballenberg hat sich die Stadt hier bewahrt. Wyss sagt: «Das Problem ist, dass sich die Altschlieremer nicht mehr wohlfühlen.» Sie seien in einem Dorf aufgewachsen, nun lebten sie in einer multikulturellen Agglo-Stadt. Wyss vertritt die Ansicht, dass es mit der Integration nicht gemacht ist, wenn sich die zugezogenen Ausländer hier wohlfühlen. «Die grössere Leistung ist es, die Alteingesessenen in dieses neue Schlieren zu integrieren.» Damit sich diese Leute wieder wohlfühlten. Eine grosse Aufgabe für die Zukunft. Dass die Mehrheit gegen die Limmattalbahn sei, zeige aber, dass viele Schlieremer noch immer einer kleinräumigen Wohnform nachtrauerten.

Wyss tritt ins urchige Stürmeierhuus. Ein Gemeinschaftszentrum mit Restaurant und Veranstaltungssaal. Will man jemanden treffen, der in der Stadt etwas zu sagen hat, macht man das hier. Er bestellt sich Kaffee und Nussgipfel und geht seine Rede durch.

5. Sieg der Verlierer

Das Restaurant Amadeus in der Bahnhofstrasse ist bekannt für seine Wienerschnitzel. Es ist Feierabendzeit, die Tische sind weiss gedeckt. Markus Weiersmüller, 43, vehementer Limmattalbahn-Gegner, Ökonom, FDP-Gemeinderat und Wachstumskritiker bestellt sich ein Panasch. Ohne Umschweife kommt er zur Sache: «Die Schweiz geht in Riesenschritten
auf die 10 Millionen Einwohner zu. Aber was kommt danach? 12 Millionen, 15 Millionen, 20 Millionen Einwohner?» Ihn stört, dass das Limmattal und besonders Schlieren mehr und mehr zubetoniert werden. «Schlieren ist für mich ein Spiegel für das überbordende Wachstum in der ganzen Schweiz.» Doch wer profitiere davon? Es sei nicht der Mittelstand, sondern vor allem die Bau-, Immobilien und Finanzindustrie. Weiersmüller arbeitet in der IT-Branche in Zürich. Aufgewachsen und wohnhaft ist er in Schlieren. Geht es nach ihm, sollte Schlieren weder verdichtet noch der Strassenverkehr eingedämmt werden. «Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die gewollte Behinderung des Autoverkehrs ist reine Symptombekämpfung», sagt er und fährt ohne Unterbruch fort: Man müsse das übermässige Bevölkerungswachstum stoppen. «Nur so erreicht man echte Nachhaltigkeit.» Für ihn ist klar: Wird Schlieren noch stärker verdichtet, fallen für viele die Hauptgründe weg, weshalb sie überhaupt hier wohnen: die Grünflächen in den Quartieren. Doch mehr und mehr müssten Grünflächen den neuen Grossüberbauungen weichen, sagt er. Die Anonymität steige und die Eigenverantwortung nehme ab.

Und die Bahnhofstrasse? Wäre die Flaniermeile nicht eine Aufwertung? «Eine absolute Fehlüberlegung», sagt er und deutet zum Fenster, wo draussen Pendler vom Bahnhof Richtung Zentrum gehen. Die Strasse wäre auch dann nicht besonders schön. Es gäbe keine Aufwertung. Im Gegenteil. Weiersmüller nimmt einen Schluck, stellt das Glas ab und sagt: Das ansässige Gewerbe wolle, dass die Strasse befahrbar bleibe. Eine Flanierzone würde nicht den Mittelstand anziehen, sondern Randständige und herumhängende Jugendliche. Im benachbarten Dietikon sei das geschehen. «Dann bleibt die Bahnhofstrasse besser, wie sie ist.»

Nikolaus Wyss tritt nun im Schlieremer Parlament ans Rednerpult. Die rote Windjacke hängt an seinem Stuhl, das rote Baseballcap hat er abgelegt. Er trägt ein dunkelblaues Veston, die Frisur sitzt, als käme er direkt vom Coiffeur. Rolf Wegmüller und Markus Weiersmüller sitzen in ihren Fraktionen, kritische Blicke. Wyss stützt sich ab, schaut auf seine Notizen, dann ins Plenum. Er weiss, in 15 Minuten wird seine Initiative bachab geschickt. «Zuerst möchte ich ein Missverständnis aus dem Weg räumen», sagt er. «Aber diese Initiative hat nichts mit Verkehrsberuhigung zu tun. Sondern mit Stadt-Belebung. Es geht also weder für noch gegen Autos. Es geht einzig um die Attraktivitätssteigerung des Zentrums.» Nicht nur in der SVP-Fraktion starren bereits manche in ihre aufgeklappten Laptops. Demonstratives Weghören.

Wyss fährt unbeirrt fort. Bald spricht er übers Schlieremer Gewerbe, das fehlende Kundschaft beklagt, sich aber gegen eine autofreie Strasse wehrt; bald über die Verkehrssituation, die genügend vorhandenen Parkplätze in der Nähe; bald schiesst er gegen den Stadtrat, der die Initiative ohne Gegenvorschlag ablehnt. Dann wird seine Stimme lauter: Schlieren habe etwas von Gottfried Kellers Seldwyla, sagt er. «Der Stadtrat scheint alles zu tun, dass Schlieren so unattraktiv bleibt, wie es ist. Die Selbsteinschätzung, dass wir kein regionales Zentrum, sondern eine gesichtslose Agglomerationsgemeinde sind, bewahrt den Stadtrat vor den Ambitionen, dass aus uns noch etwas Richtiges werden könnte.» Das sei die Strategie des hässlichen Entleins.

Seine scharfe Kritik zeigt keine Wirkung. Jemand hustet im Saal. Wyss schaut auf seine Notizen, atmet ein, blickt hoch: «Wenn das Parlament nun sein Verdikt über diese Volksinitiative spricht und dem Antrag des Stadtrats folgen wird, so sagt auch es Ja zu einer Stadt, die sich duckt und der Mut und Übermut fehlen. Es ist eine weitere Verfestigung des Rufs von Schlieren als einer belächelten Vorstadt.»

Mit 26 zu 5 Stimmen wird die Initiative abgelehnt. Die Alteingesessenen wollen, dass Schlieren bleibt, wie es ist.

2017 startet der Bau der Limmattalbahn.

* Der Autor war Stagiaire bei der «Nordwestschweiz» und hat die Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern absolviert. Dieser Text ist eine ungekürzte Version seiner Diplomarbeit. Die Recherchen dazu fanden im Herbst 2015 statt.