Verkehr

Auffahrts-Ausflügler kehren heim - Stau am Gotthard

Stau am Gotthard (Archiv)

Stau am Gotthard (Archiv)

Am Ende des Auffahrtswochenendes haben die Rückreisenden für Stau vor dem Gotthardtunnel gesorgt. Am Sonntagnachmittag betrug die Blechschlange vor dem Südportal in Richtung Norden rund acht Kilometer.

Die Autofahrer mussten zwischen Quinto und Airolo rund zwei Stunden warten, wie Angelina Chrétien vom Verkehrsinformationsdienst Viasuisse auf Anfrage sagte. Als Folge des Staus sei die Einfahrt Airolo vorübergehend gesperrt worden.

Auch vor dem San-Bernardino-Tunnel mussten sich die Autofahrer in Geduld üben. In Richtung Norden stockte der Verkehr am Sonntagnachmittag auf einer Strecke von vier Kilometern.

Nördlich des Gotthards meldete Viasuisse zudem stockenden Verkehr auf der Autobahn A2 zwischen Amsteg und der Verzweigung Altdorf in Richtung Luzern. Betroffen war ein sechs Kilometer langer Strassenabschnitt.

Auch auf der Alternativ-Route durch den San-Bernardino-Tunnel mussten sich die Autofahrer in Geduld üben. Zwei Auffahrunfälle, die sich gleichzeitig am Sonntagnachmittag vor und im Plazza-Tunnel auf der Autobahn A13 ereigneten, erschwerten die Durchfahrt zusätzlich. Bei den Unfällen verletzten sich acht Personen. Sie wurden ins Spital gebracht.

Um das Gedränge in den Zügen etwas zu mildern, setzte die SBB vor, während und nach Auffahrt Sonderzüge ein. In die klassischen Ferienregionen Tessin, Wallis und Graubünden fuhren jeden Tag Zusatzzüge. Am Sonntag waren insgesamt sieben Sonderzüge aus Brig, Göschenen, Chiasso oder Domodossola im Einsatz.

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