Möglich macht dies ein neues Kooperationsmodell, das auf die bilaterale Zusammenarbeit zwischen den Hochschultypen setzt, berichtet die „Schweiz am Sonntag“. Einige wenige existieren bereits, weitere Kooperationen sollen schweizweit entstehen, sagt Antonio Loprieno, Rektor der Uni Basel.

Darauf hätten sich Vertreter aller Hochschulen geeinigt. Auch der Bund will das Modell ab 2016 finanziell unterstützen. Ein Pilotprojekt startet nun in Basel. Das Institut für Bildungswissenschaften ist das erste gemeinsam Institut einer Universität (Basel) und einer Fachhochschule (FH Nordwestschweiz).

Spätestens im Herbst können die ersten Fachhochschüler mit dem Doktor für Fachdidaktik beginnen. Weitere Promotionsgänge im Bildungsbereich sollen in den kommenden Jahren folgen.

Die Kooperationen ermöglichen im Extremfall einen Doktortitel, ohne je die Matura gemacht zu haben. Auch Zürich zeigt Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen.

Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich, bestätigt erste Gespräche zwischen der Universität, der ETH und der Zürcher Hochschule der Künste.