Ethiopian-Absturz

Auch Genf trauert: Fahnen am Uno-Sitz auf Halbmast

Trauer um tote Uno-Mitarbeiter nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien: Am Montag werden die Flaggen der Vereinten Nationen auf halbmast gesetzt.

Trauer um tote Uno-Mitarbeiter nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien: Am Montag werden die Flaggen der Vereinten Nationen auf halbmast gesetzt.

Beim Flugzeugabsturz der Ethiopian Airlines sind 157 Menschen ums Leben gekommen. An Bord befanden sich auch mindestens 19 Angestellte der UNO. Am Hauptsitz in Genf herrscht Trauer.

149 Passagiere und 8 Crewmitglieder - sie alle verloren am Sonntag beim Absturz der Ethiopian-Airlines-Maschine ihr Leben. Wie UNO-Generalsekretär António Guterres bestätigte, waren auch Mitarbeitende der Vereinten Nationen an Bord. Die Vereinten Nationen stünden in Kontakt mit den äthiopischen Behörden, um mehr Informationen zu erhalten. Guterres drückte den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Das Beileid zeigt sich auch am UNO-Hauptsitz in Genf. Dort sind die Fahnen auf Halbmasst gehisst. Laut der Internationalen Organisation für Migration sind nach den ersten Erkenntnissen 19 Angestellte von UNO-Organisationen ums Leben gekommen. Manche von ihnen dürften auf dem Weg nach Nairobi gewesen sein, wo heute eine UNO-Umweltkonferenz stattfindet, bei der Staats- und Regierungschefs, Umweltminister und Experten aus aller Welt erwartet werden.

Ethiopian Airlines konnte bis jetzt nur folgende Opfer bestätigen: 32 Kenianer, 18 Kanadier, neun Äthiopier, acht US-Amerikaner, acht Italiener, acht Chinesen, sieben Briten sowie sieben Franzosen. Noch heute wollen Experten mit der Identifizierung der Opfer beginnen sowie der Klärung der Unglücksursache.

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