Kinderbetreuung

Auch Finanzkommission unterstützt Verlängerung des Krippenprogramms

Kinder in einer Krippe in Nyon amüsieren sich (Archiv)

Kinder in einer Krippe in Nyon amüsieren sich (Archiv)

Der Bund soll weiterhin Kinderkrippen fördern. Nach der Sozialkommission des Ständerats (SGK) befürwortet nun auch die Finanzkommission der kleinen Kammer die Fortführung des Impulsprogramms bis Ende 2014.

Wie die Parlamentsdienste am Donnerstag mitteilten, will die Finanzkommission dafür 120 Millionen Franken bereitstellen. Das ist gleichviel wie der Nationalrat letzten Juni beschlossen und letzte Woche auch die Sozialkommission befürwortet hat.

Die Finanzkommission begründet ihren Entscheid damit, dass die SGK vorgeschlagen hat, das Impulsprogramm nun ein allerletztes Mal zu verlängern und am 31. Januar 2015 definitiv auslaufen zu lassen.

Die Finanzkommission folgt der SGK auch in der Frage, welche Organisationen in den Genuss der Finanzhilfen kommen sollen. Die SGK schlägt dem Ständerat vor, dass nicht nur neue Institutionen Finanzhilfen erhalten, sondern auch Krippenbetreiber, die ihr Angebot wesentlich ausbauen. Der Nationalrat will nur neue Institutionen unterstützen.

Der Bund unterstützt die Schaffung von Betreuungsplätzen seit 2003. Mit seiner Hilfe konnten mehr als 25'000 neue Plätze geschaffen werden. Wenn das aktuelle Programm im Januar 2011 ausläuft, werden es 33'000 sein. Es waren die Räte, die den Bundesrat beauftragt hatten, das Programm zu verlängern.

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