Nagra

Atommüll-Tiefenlager: Mitwirkung kostet 8 Millionen Franken

Im neusten Newsletter präsentiert das Bundesamt für Energie (BFE) interessante Zahlen zu den Regionalkonferenzen der sechs Standortregionen für ein geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle.

Laut BFE bringen sich in den sechs Standortregionen Südranden, Zürich Nordost, Nördlich Lägern, Jura Ost, Jura Südfuss und Wellenberg insgesamt 550 Personen aus 199 Gemeinden in das Auswahlverfahren ein. Von 2009 bis 2013 beliefen sich die Kosten für die Partizipation auf über 8 Millionen Franken. Die Kosten übernimmt die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra).

161 Sitzungen im vergangenen Jahr

Gegründet wurden die Regionalkonferenzen in den Jahren 2011 und 2012: Behördenmitglieder und Interessensorganisationen sind zwischen 30 und 50 Prozent vertreten, nichtorganisierte Personen aus der Bevölkerung machen rund 10 Prozent der Mitglieder aus.

Pro Regionalkonferenz arbeiten drei Fachgruppen zu den Themen „Oberflächenanlage", „sozioökonomisch-ökologische Auswirkungen" und „Sicherheit". 2013 fanden laut BFE 161 Sitzungen der Partizipationsgremien statt. Zusätzlich nahmen Mitglieder der Regionalkonferenzen an 21 übergeordneten Anlässen wie an Ausbildungsmodulen teil.

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