Die 200 Armeeangehörigen sind sozusagen eine Vorhut: Am WEF können vom 18. Januar bis 1. Februar 5000 Angehörige der Armee eingesetzt werden. Während des Treffens werden in Davos mit wenigen Ausnahmen Berufssoldaten der Militärischen Sicherheit Dienst leisten, wie das Verteidigungsdepartement schrieb.

Aufgabe der Milizleute ist es, ausserhalb von Davos Anlagen für den Verkehr sowie die Strom- und Wasserversorgung zu schützen. Ausserdem erbringen sie Leistungen für Logistik und Führungsunterstützung. Die Truppe verfügt im Assistenzdienst über Polizeibefugnisse. Der Ordnungsdienst ist Aufgabe der Polizei.

Die Luftwaffe sorgt in Zusammenarbeit mit Österreich für die Sicherheit im Luftraum. Sie führt auch Überwachungs- und Transportflüge durch. Über einen allfälligen Einsatz von Waffen im Luftraum müsste VBS-Vorsteher Ueli Maurer entscheiden.

Einschränkungen für den Flugverkehr gibt es während den Trainings am 22. und 25. Januar und während des WEF-Jahrestreffens vom 26. Januar bis 1. Februar.

Der Einsatz am WEF kostet die Armee zusätzliche 1,5 Millionen Franken gegenüber den normalen Wiederholungskursen, laut VBS etwas weniger als im Vorjahr. Bundesrat und Parlament haben die Assistenzdienste am WEF im vergangenen Jahr für die Treffen von 2010, 2011 und 2012 gutgeheissen.