Am Dienstag standen 50 Infanterie-Rekruten und 30 Soldaten eines Katastrophenhilfe-Korps samt schwerem Gerät der Schweizer Armee rund um Herisau im Einsatz. "Die Rekruten werden am Dienstagabend, die Soldaten am Mittwochabend abgezogen", sagte Detlev Eberhard, Leiter der Koordinationsstelle des Amts für Bevölkerungsschutz.

Laut Eberhard stehen auch 40 Angehörige des Ausserrhoder Zivilschutzorganisation im Einsatz. Im Moment gehe es darum, Fluss- und Bachläufe zu räumen. Denn für Mittwoch werden bereits wieder Regenfälle vorausgesagt. "Wichtig ist, dass das Regenwasser abfliessen kann und Bäche nicht über die Ufer treten", so Eberhard.

Während die Angehörigen der Armee ab Donnerstag nicht mehr im Einsatz stehen, arbeiten die Ausserrhoder Zivilschutzleute weiter. Sie werden ab Montag nächster Woche von rund 60 Kollegen aus dem Kanton St. Gallen unterstützt.