Grenzschutz
Armee rechnet mit längerem Einsatz an der Grenze

Die Armee wird noch im Laufe des Jahres zum Grenzschutz aufgeboten. Das berichtet die «SonntagsZeitung». Demnach geht die Armee von einen längeren Einsatz aus.

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Die Schweizer Armee rüstet sich für einen längerfristigen Einsatz an der Grenze.

Die Schweizer Armee rüstet sich für einen längerfristigen Einsatz an der Grenze.

Keystone

Die Armee rüstet sich für einen langfristigen Dienst zur Unterstützung des Grenzwachkorps (GWK). Das bestätigt Armeesprecher Christoph Brunner gegenüber der «SonntagsZeitung».

Die laufenden Vorbereitungsarbeiten, so wird Brunner zitiert, «haben das Ziel, dass die Armee über das ganze Jahr 2016 hinweg immer genug Verbände für einen allfälligen subsidiären Einsatz» an der Seite des GWK bereitstellen kann.

Kurzfristig könnte das Militär gemäss Armeechef André Blattmann 2000 Soldaten aufbieten: Militärpolizei, ein Bataillon Infanterie-Durchdiener sowie 2 WK-Bataillone mit Bereitschaftsauflagen.

Im Januar wurde laut Bericht zudem entschieden, bei 5 Bataillonen den Dienstleistungsplan anzupassen, respektive den WK zu verschieben. Bei einem Bestand von 800 bis 1000 Soldaten je Bataillon bedeutet das: Übers Jahr stünden 7000 Wehrdienstleistende an der Grenze.

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