Taschenmunition

Armee: 75'400 Schuss verschwunden - und niemand weiss, wer sie besitzt

Zerstreute Soldaten: Über 1500 Schweizer Armeeangehörige verhühnerten ihre Not-Munition.

Taschenmunition der Schweizer Armee

Zerstreute Soldaten: Über 1500 Schweizer Armeeangehörige verhühnerten ihre Not-Munition.

Die Taschenmunition müssen Schweizer Soldaten abgeben. Bis Ende 2010 haben sie Zeit, noch fehlen 33'000 Munitionsdosen. Über 1500 Soldaten haben ihre Munition «verloren».

Das Parlament hat entschieden, der Schweizer Armee die Heimabgabe von Taschenmunition zu verbieten. Seit Herbst 2007 konnten sich die Soldaten darauf vorbereiten, nun neigt sich die Sammelaktion dem Ende zu.

Armee muss 257'000 Munitionsdosen einsammeln

Die Parlamentarier in Bern beschlossen diese Massnahme 2007 unter dem Druck zahlreicher Tötungsdelikte, die von Schweizern mit der Armeewaffe begangen wurden. Die Armee muss 257'000 Dosen einsammeln, noch fehlen 33'000 Büchsen Notmunition.

Wer sich nicht daran hält, wird vom Militärdepartement disziplinarisch verfolgt. 1508 Armeeangehörige meldeten ihre Munition als «verloren» an.

In jeder Munitionsdose vom Typ Gewehrpatrone 90 stecken 50 Schuss. Somit befinden sich über 75'000 Patronen in der Schweiz, von denen niemand genau weiss, wer sie besitzt.

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