Im Jahr zuvor waren es 104 gewesen, 2009 waren es 153. Von den 130 antisemitischen Vorfällen im letzten Jahr wurden fünf als schwer, sechs als ernst und 119 als beunruhigend eingestuft. Im Dezember war in Genf ein orthodoxer Jude mitten auf der Strasse zusammengeschlagen worden.

Die CICAD registrierte zudem mehrere Morddrohungen gegenüber eigenen Mitgliedern sowie ein Wiederaufflammen von Vorurteilen, vor allem über das Internet. Die Zunahme der antisemitischen Gewalt löse in der jüdischen Gemeinde eine grosse Beunruhigung aus, sagte CICAD-Präsident Alain Bruno Lévy am Freitag vor den Medien in Genf.