Ferienverkehr

Am Gotthard stehen Reisende zu Ferienbeginn stundenlang im Stau

Ferienhungrige auf der Gotthardautobahn lassen sich die Laune nicht verderben

Ferienhungrige auf der Gotthardautobahn lassen sich die Laune nicht verderben

Mit dem Ferienanfang in Teilen Hollands, Luxemburg und Deutschlands sowie in den Kantonen Aargau und Zürich, hat sich am Samstag der Verkehr vor dem Gotthard-Nordportal bis auf 15 Kilometer gestaut. Am Nachmittag mussten dann erste Heimkehrer vor dem Südportal warten.

Der Stau vor dem Gotthard-Südportal wuchs bis zum frühen Abend auf acht Kilometer an. Das bedeutete zwei Stunden Wartezeit für die Automobilisten, wie der Internetseite des TCS zu entnehmen war.

Richtung Süden nahm der Stau hingegen am Nadelöhr kontinuierlich ab. Die Blechschlange mass kurz vor 8 Uhr morgens 15 Kilometer, wie Viasuisse-Sprecher Alfred Werren auf Anfrage sagte. Um 16 Uhr betrug die Staulänge noch neun Kilometer. Um 18 Uhr löste sich die Schlange dann auf.

Der Stau an diesem dritten Sommerferienwochenende begann schon kurz vor Mitternacht. Genau um Mitternacht betrug er zwei Kilometer, um halb vier Uhr morgens dann bereits fünf Kilometer. Nach erfolgter Durchfahrt mussten sich Italienreisende vor dem Grenzübergang Chiasso-Brogeda erneut gedulden.

Die San Bernardino-Route war nur bedingt eine Ausweichroute, denn zwischen Chur und dem ebenfalls einspurigen Isla-Bella-Tunnel am Eingang zum Domleschg staute sich der Verkehr ebenfalls.

Auch auf der Schiene verlief am Samstag nicht alles reibungslos. Wegen einer Fahrleitungsstörung auf der SBB-Nord-Süd-Achse im Raum Zofingen führte am Morgen kurzzeitig zu Verspätungen und Zugsausfällen.

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