Brunnenthal

Am Ende brauchten die Schützen Unterstützung aus der Luft

Saniert: Die Interessierten lassen sich vom Projektleiter und Präsidenten der Baukommission, Ernst Moser (graue Hose), erklären, wie die Kugelfänge funktionieren. (Bild: zvg)

Kugelfang

Saniert: Die Interessierten lassen sich vom Projektleiter und Präsidenten der Baukommission, Ernst Moser (graue Hose), erklären, wie die Kugelfänge funktionieren. (Bild: zvg)

Eigentlich wollte man nur den Kugelfang der Schiessanlage sanieren. Doch der Kran, mit dem das geschehen sollte, blieb stecken. Also musste ein Helikopter ran. Nun wurde der Stand offiziell eingeweiht.

Letzte Woche flatterte in jeden Brunnenthaler Haushalt eine Einladung der Schützengesellschaft. Zu feiern gab es die Einweihung des sanierten Schiessstands Länggen, genauer gesagt des neuen, künstlichen Kugelfangs. Um allen zu danken, die zum Gelingen des Projekts beigetragen hatten, lud der grösste Verein der Gemeinde gleich das ganze Dorf ein. Und tatsächlich folgten rund 40 Brunnenthaler dem Ruf der Schützen. Und sie konnten sogleich selber zu Schützen werden: mit einem kurzen Schiessprogramm. Anschliessend schritten alle zur Besichtigung des Scheibenstands, wo Ernst Moser, Projektleiter und Präsident der Baukommission, die Sanierung erklärte.

Luftunterstützung für die Schützen

Da der Scheibenstand Brunnenthal in ziemlich unwegsamem Gelände liegt, war die Modernisierung eine Herausforderung. Ein erster Versuch schlug fehl: Man wollte den künstlichen Kugelfang mit einem 60-Tonnen Autokran einbauen. Doch dieser blieb schon bei der Anfahrt stecken. Also musste Luftunterstützung her. Mit einem Helikopter konnte der Kugelfang elf Tage später dann doch noch ohne Probleme eingebaut werden. Und ohne Landschaden.

Finanziert wurde das für das kleine Brunnenthal riesige Projekt mit Eigenleistungen der Schützen, einem Kulturbeitrag der Bürgergemeinde und mit Subventionen des Kantons von 80 Prozent.

Dank für die Hilfe der Bürgergemeinde

In seiner Rede bedankte sich Gemeindepräsident Adrian Schär im Namen von Brunnenthal für den Einsatz der Schützengesellschaft, die für die Dorfgemeinschaft ein wichtiges Standbein sei. Ebenso dankte er der Bürgergemeinde, dass diese ihren Kulturfonds öffnete und der Einwohnergemeinde unter die Arme griff. «Ich denke, wir haben das Möglichste gemacht, um die Situation mit den dauernd mehr werdenden Vorschriften zu stabilisieren. So dass das sportliche Schiessen in der Umwelt sowie in der Bevölkerung seine Akzeptanz erhält.»

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