Grosses Interview
Alt Bundesrätin Elisabeth Kopp: «Frauen setzen oft andere Prioritäten»

Als Bundesrätin wäre sie froh gewesen um eine zweite Frau. Nun fordert Elisabeth Kopp von CVP und FDP ein Frauenticket.

Barbara Inglin
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Nach engagierter Debatte über Frauen und Politik gibt alt Bundesrätin Elisabeth Kopp ihre derzeit wichtigste private News preis: «Ich bin Urgrossmutter geworden!»

Nach engagierter Debatte über Frauen und Politik gibt alt Bundesrätin Elisabeth Kopp ihre derzeit wichtigste private News preis: «Ich bin Urgrossmutter geworden!»

Claudio Thoma

Sie war die erste Bundesrätin der Schweiz. Und setzt sich mit 81 Jahren immer noch dafür ein, dass die Frauen in der Politik angemessen vertreten sind. Elisabeth Kopp gibt vor den anstehenden Bundesratswahlen darum gerne ein Interview. Einen Termin zu finden, ist bei ihrem dichten Programm allerdings nicht ganz einfach. Am vergangenen Freitag treffen wir die aktive Alt-Bundesrätin schliesslich in ihrer Wohnung im zürcherischen Zumikon. Kaum hat sie die Tür geöffnet, sind wir schon mitten im Gespräch. Auch politische Fragen verbindet sie mit persönlichen Anekdoten. Und Persönliches wird schnell politisch.

Frau Kopp, wie viele Frauen braucht es im Bundesrat?

Elisabeth Kopp: sicher drei.

Bei den anstehenden Bundesratswahlen müssten also sowohl CVP als auch FDP ein reines Frauenticket aufstellen?

Ja. Für die Männer wäre das vielleicht ein Frust. Aber die Frauen hatten diesen Frust lange genug. Es ist aber nicht nur eine Frage der Geschlechtergerechtigkeit. Es geht auch darum, dass Frauen aufgrund ihrer Erfahrungen als Frauen, Mütter und Berufstätige oft andere Prioritäten setzen als Männer. Ich wäre damals sehr froh gewesen um eine zweite Frau im Bundesrat, ganz unabhängig von der Partei. Wir hätten uns bei frauenspezifischen Themen absprechen und unterstützen können.

Wo zum Beispiel?

Bei der AHV-Revision etwa habe ich mich als Bundesrätin dafür eingesetzt, dass die vor allem für Frauen wichtigen Betreuungsgutschriften für betreuende Angehörige in die Vorlage aufgenommen werden. Bei den sechs männlichen Kollegen bin ich damit abgeblitzt. Da wurde ich zum ersten Mal richtig wütend. Später wurde das Anliegen dann trotzdem umgesetzt, es hat halt einfach etwas länger gedauert, weil die Männer nicht auf mich hören wollten.

Was konkret machen Frauen anders in der Politik?

Sie setzen, wie gesagt, oft andere Prioritäten. Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Als Gemeinderätin von Zumikon war ich für den Bau eines neuen Hallenbades zuständig. Später sollte auch ein Freibad erstellt werden. Für die Frauen war ein Freibad im Sommer aber viel wichtiger. An der entscheidenden Gemeindeversammlung wurde mit überwältigendem Mehr der Bau von Hallen- und Freibad beschlossen. Ich war überglücklich. Noch heute, wenn ich die fröhlichen Kinderstimmen aus dem Freibad höre, wird mir warm ums Herz und es bestätigt mir, wie wichtig die Arbeit von Frauen in der Politik ist. Auch im Nationalrat hatte ich als Frau einen anderen Blickwinkel auf gewisse Themen. Ich nenne Ihnen ein weiteres Beispiel.

Gerne.

Unsere Tochter hatte Asthma. Auf einer Japanreise merkte ich, dass die Luft dort viel besser ist. Ich fand heraus, dass dies am eingeführten Katalysatorenobligatorium für Autos lag. Noch auf dem Rückweg im Flugzeug schrieb ich als damalige Nationalrätin eine Motion. In der Folge hat die Schweiz als erstes Land Europas ein solches Obligatorium eingeführt. Die Autolobby ist damals über mich hergefallen. Sie meinten, als Frau hätte ich ohnehin keine Ahnung vom Thema. Auch bei meiner Partei, der FDP, kam ich damit nicht allzu gut an.

Das kann ich mir vorstellen.

Eine Parteikollegin sagte mir einmal, ich solle endlich aufhören mit diesen Umweltschutzthemen. «Du machst die Partei verrückt und schadest deiner Karriere», sagte sie mir damals im Nationalrat. Ich entgegnete, dass ich keine Karriere brauche. Aber solange ich gewählt sei, wolle ich etwas Nützliches für die Öffentlichkeit machen.

Mittlerweile gibt es vermehrt auch Väter, die ihre Kinder betreuen, und somit auch Politiker, die für Familienthemen sensibilisiert sind.

Zum Glück, es hat sich enorm viel zum Guten verändert. Trotzdem braucht es die Frauen, mit ihrer ganz eigenen Perspektive.

Frauen sind in der Politik nach wie vor stark untervertreten. Warum?

Wenn eine Frau eine Familie hat und noch etwas daneben machen möchte, hat sie die Wahl zwischen Politik und Beruf. Der Beruf ist die sicherere Wahl, auch finanziell. Darum wählen viele Frauen diesen Weg. Kinder, Beruf und Politik, das schafft fast keine!

Elisabeth Kopp

Elisabeth Kopp (1936) war die erste Schweizer Bundesrätin. Ihre politische Karriere begann 1970 mit der Wahl in den Gemeinderat von Zumikon ZH. Vier Jahre darauf wurde sie die erste Gemeindepräsidentin in der deutschen Schweiz. 1979 schaffte sie für die Zürcher FDP den Sprung in den Nationalrat. Am 2. Oktober 1984 schliesslich wurde Kopp als erste Frau in den Bundesrat gewählt. Sie übernahm das Justiz- und Polizeidepartement und revidierte unter anderem das Asylgesetz und das Eherecht. Im Februar 1989 trat Kopp vorzeitig aus der Landesregierung zurück. Sie hatte ihren Ehemann am Telefon darum gebeten, aus dem Verwaltungsrat einer der Geldwäscherei verdächtigten Firma zurückzutreten. Der Vorwurf lautete auf Amtsgeheimnisverletzung. Die Affäre weitete sich aus, der öffentliche Druck stieg. Kopp betonte bei ihrem Rücktritt, es treffe sie «weder rechtlich noch moralisch irgendeine Schuld.» Tatsächlich stellten sich die Vorwürfe im Nachhinein als falsch heraus.

Sie blieben zu Hause, bis Ihre Tochter in die Schule kam, und setzten dann auf die Politik.

Ja, dabei war das nicht geplant. Ich wollte damals das Anwaltsexamen machen. Doch 1970 wurde auf Gemeindeebene das Frauenstimm- und Wahlrecht eingeführt. Die Präsidentin des Frauenvereins wollte mich für die Gemeinderatswahlen aufstellen. Mein Mann redete mir ins Gewissen. «Du kannst dich nicht jahrelang für das Frauenstimmrecht einsetzen und dann Nein sagen», meinte er. Ich habe mir gesagt: Wenn ich gewählt werde, mache ich es. Und sonst ist es mir egal. Am Wahlsonntag ging ich nicht einmal selber wählen, ich war mit unserer Tochter in den Bündner Bergen. Erst am Abend hat mich mein Mann erreicht und mir mitgeteilt, dass ich gewählt worden sei. Und zwar mit einem guten Resultat.

Hat Ihr Mann seinen Zuspruch bereut, als Sie plötzlich so häufig ausser Haus waren?

Tatsächlich war ich nach meiner Wahl zur Gemeinderätin kaum mehr einen Abend zu Hause. Gemeinsame Besuche im Schauspielhaus lagen nicht mehr drin. Doch mein Mann hat nie reklamiert. Er hat neben seiner eigenen Karriere die Aufgaben zu Hause übernommen, hat zu unserer damals siebenjährigen Tochter geschaut, sie ins Bett gebracht, ja sogar Guetnacht-Liedli für sie gedichtet.

Danach ging es mit Ihrer Karriere steil aufwärts. Sie wurden Nationalrätin, dann Bundesrätin.

Ein Bundesratsamt ist sicher eine Belastung für eine Familie. Als ich in den Bundesrat gewählt wurde, war unsere Tochter elf Jahre alt. Ich konnte das Amt nur annehmen, weil ich wusste, dass mein Mann zu Hause die Betreuung übernimmt. Er hat mir sogar eine Wohnung in der Berner Altstadt besorgt, damit ich in Bern ein Zuhause habe. Hätten wir mehr Kinder gehabt, was sich einfach nicht ergeben hat, wäre ich sicher nicht Bundesrätin geworden.

Elisabeth Kopp wurde 1984 die erste Bundesrätin der Schweiz.
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Rudolf Friedrich gratuliert seiner Nachfolgerin Elisabeth Kopp nach ihrer Wahl in den Bundesrat.
Elisabeth Kopp verlässt nach ihrer Wahl in den Bundesrat mit ihrem Mann Hans W. Kopp das Bundeshaus.
Bundespräsident Otto Stich zeigt 1988 auf dem Ausflug des Bundesrates Kopp seine Heimatgemeinde Kleinlützel.
Elisabeth Kopp 1984 in der Küche ihres Hauses.
Elisabeth Kopp mit einem Lamm in ihrem Garten.
Elisabeth und Hans W. Kopp.
Sie würde heute den Grünliberalen beitreten, wie sie sagt.
Alt Bundesrätin Elisabeth Kopp spricht 2010 im Nationalratssaal zu Schülern.

Elisabeth Kopp wurde 1984 die erste Bundesrätin der Schweiz.

Keystone

Heute stellen sich auch Männer die Frage nach der Vereinbarkeit. Mehrere potenzielle Kandidaten haben abgesagt und begründen dies damit, dass sie kleine Kinder zu Hause haben.

Dass sich diese Frage auch den Männern stellt, ist doch schon ein grosser Fortschritt.

Als Sie als erste Frau in den Bundesrat gewählt worden sind: Wie gross war der Druck, es besonders gut zu machen?

Den Druck habe ich mir vor allem selber gemacht. Ich weiss noch genau, was mir durch den Kopf ging, als ich zur Annahme der Wahl nach vorne schritt. «Du musst das so gut machen, dass niemand mehr sagen kann, Frauen seien einem solchen Amt psychisch oder physisch nicht gewachsen», sagte ich mir. Dann trat ich ans Rednerpult mit den Worten: Ich kann Ihnen aus naheliegenden Gründen nicht versprechen, meinen Mann zu stellen, aber ich werde alles aufbieten, was als Frau in mir steckt. Das sorgte natürlich für grosse Heiterkeit.

Wie wurden Sie im Bundesratskollegium aufgenommen?

Die Männer mussten sich erst daran gewöhnen, dass jetzt eine Frau mit am Tisch sitzt. Das zeigte sich schon bei der ersten Sitzung. Das erste Traktandum ging schnell über die Bühne, es ging um die Departementsverteilung. Ich erhielt das frei werdende Justiz- und Polizeidepartement. Viel länger diskutierten wir über Traktandum Nummer zwei, meine Anrede. Die Kollegen wollten mich «Frau Bundesrat» nennen. Doch dagegen wehrte ich mich, da so die Bundesratsgattinnen angesprochen werden. Ich wollte einen Titel, der meinem Amt entspricht, und konnte mich schliesslich mit «Frau Bundesrätin» durchsetzen.

Sie haben als Bundesrätin viel erreicht, unter anderem haben Sie das partnerschaftliche Eherecht eingeführt. Bei Ihrer Wahl galt noch das alte Recht. Ihr Mann hätte Ihnen verbieten können, den Job anzunehmen.

Das ist unglaublich, oder? Vor der Abstimmung habe ich landauf, landab für die Vorlage geweibelt, ich war wochenlang in der ganzen Schweiz unterwegs. Am Ende haben wir die Abstimmung gewonnen, vor allem dank der Stimmen der Frauen.

Wie ein Schatten über Ihrer Karriere steht Ihr Rücktritt. Nach einem umstrittenen Telefonanruf an Ihren Mann traten Sie unter grossem Druck der Öffentlichkeit zurück. Ärgert es Sie, dass die ausgerechnet erste Frau im Bundesrat immer noch als jene bezeichnet wird, die «über ihren Mann stolperte».

Das ist einfach Unsinn. Es gab Untersuchungen zu diesem Vorfall, mein Mann und ich sind längst rehabilitiert. Wenn das immer noch geschrieben wird, kann ich auch nichts daran ändern. Darüber ärgere ich mich schon lange nicht mehr.

Die Medien berichteten auch in anderem Zusammenhang negativ über Ihren Mann, es ging unter anderem um eine Steueraffäre. Sie haben immer zusammengehalten.

Ich verlangte damals eine Abklärung. Diese zeigte: Der Berg hat eine Maus geboren. Mein Mann war sehr erfolgreich, er war ein gefragter Wirtschaftsanwalt, Oberst im Generalstab der Armee und hatte eine eigene Fernsehsendung. Da gab es auch Neider. Als dann seine Frau auch noch Bundesrätin wurde, war das für einige wohl zu viel. Zuschulden kommen lassen hat er sich nie etwas.

Sie schwärmen geradezu von ihm.

Wir lernten uns bei einer Reise zu einem antikommunistischen Treffen in Westberlin kennen, da war ich 22. Bereits als ich ihn am Flughafen in Kloten das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich ihn heiraten werde. Wir haben uns noch am gleichen Tag in der Badewanne verlobt.

Wie bitte?

Die Badewanne war damals eine Bar in Berlin. (lacht)

Eine Frau, die politisch Karriere machen will, braucht einen Mann, der es erträgt, dass sie im Rampenlicht steht, sagten Sie einmal in einem Interview.

Die ersten Jahre unserer Ehe war ich einfach die Frau des bekannten HWK, wie mein Mann genannt wurde. Irgendwann war ich dann plötzlich noch bekannter als er. Das war sehr zu seinem Vergnügen. Dass seine Unterstützung nicht selbstverständlich ist, zeigt eine Umfrage, die vor einiger Zeit in Deutschland gemacht worden ist. Abtretende Bundestagsabgeordnete wurden gefragt, warum sie nicht mehr antreten. Viele Frauen sagten, ihr Mann ertrage es nicht, dass sie mehr in der Öffentlichkeit stehen als er.

Sind es also auch die eigenen Partner, welche die Frauen von Politkarrieren fernhalten?

Vielleicht, aber heute ist das sicher weniger extrem. Ich ermutige auch die Frauen, hinzustehen und für ihre Meinung zu kämpfen, statt im stillen Kämmerlein zu schimpfen. Und die Parteien müssen Frauen fördern und aufstellen.

Was raten Sie Frauen, die in die Politik wollen?

Sie sollen es einfach machen!

Ihre Partei, die FDP, hat seit Ihrem Rücktritt vor bald 30 Jahren keine Frauenvertretung mehr im Bundesrat. Was läuft schief?

Die Bürgerlichen allgemein hatten noch länger ein traditionelles Rollenverständnis. Bürgerliche Frauen, vor allem wenn sie Kinder hatten, blieben deshalb eher zu Hause, als auf eine Karriere zu setzen. Es wäre allerdings im eigenen Interesse der Parteien, gute Frauen aufzubauen. Umfragen zeigen, dass Parteien mit einer Frau im Bundesrat bei den Wählern mehr Vertrauen geniessen.

Was machen Sie am 5. Dezember, wenn die zwei neuen Bundesräte, oder Bundesrätinnen, gewählt werden?

Dann sitze ich zu Hause vor dem Fernseher. Dafür fahre ich nicht extra nach Bern.

Wem würden Sie Ihre Stimme geben?

Bei der FDP sicher Karin Keller-Sutter. Sie bringt die nötige Erfahrung mit, als ehemalige Regierungsrätin und Ständeratspräsidentin. Persönlich kenne ich sie aber nicht. Mit den Kandidatinnen der CVP habe ich mich nicht genauer auseinandergesetzt.

Nach dem offiziellen Interview sagt Elisabeth Kopp, die wichtigste Information habe sie sich für den Schluss aufgespart. «Ich bin Urgrossmutter geworden!», sagt sie und zeigt stolz
und laut lachend ein Handyvideo ihres einjährigen Urenkels.

Alle Bundesräte seit 1848:

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848 Karin Keller-Sutter - St. Gallen - ab 2019
119 Bilder
Amherd, Viola CVP - Wallis - ab 2019
Cassis, Ignazio FDP - Tessin - 2017 bis heute
Parmelin, Guy SVP - Waadt - 2015 bis heute
Berset, Alain SP - Fribourg - 2011 bis heute
Schneider-Ammann, Johann FDP - Bern - 2010 bis 2018
Sommaruga, Simonetta SP - Bern - 2010 bis heute
Burkhalter, Didier FDP - Neuenburg - 2009 bis 2017
Maurer, Ueli SVP - Zürich - 2008 bis heute
Widmer-Schlumpf, Eveline BDP - Graubünden - 2007 bis 2015
Leuthard, Doris CVP - Aargau - 2006 bis 2018
Blocher, Christoph SVP - Zürich - 2003 bis 2007
Merz, Hans-Rudolf FDP - Appenzell Ausserrhoden. - 2003 bis 2010
Calmy-Rey, Micheline SP - Genf - 2002 bis 2011
Schmid, Samuel SVP/BDP - Bern - 2000 bis 2008
Deiss, Joseph CVP - Freiburg - 1999 bis 2006
Metzler, Ruth CVP - Appenzell Innerrhoden - 1999 bis 2003
Couchepin, Pascal FDP - Wallis - 1998 bis 2009
Leuenberger, Moritz SP - Zürich - 1995 bis 2010
Dreifuss, Ruth SP - Genf - 1993 bis 2002
Villiger, Kaspar FDP - Luzern - 1989 bis 2003
Felber, René SP - Neuenburg - 1987 bis 1993
Ogi, Adolf SVP - Bern - 1987 bis 2000
Cotti, Flavio CVP - Tessin - 1986 bis 1999
Koller, Arnold CVP - Appenzell Innerrhoden - 1986 bis 1999
Kopp, Elisabeth FDP - Zürich - 1984 bis 1989
Delamuraz, Jean-Pascal FDP - Waadt - 1983 bis 1998
Stich, Otto SP - Solothurn - 1983 bis 1995
Egli, Alphons CVP - Luzern - 1982 bis 1986
Friedrich, Rudolf FDP - Zürich - 1982 bis 1984
Schlumpf, Leon SVP - Graubünden - 1979 bis 1987
Aubert, Pierre SP - Neuenburg - 1977 bis 1987
Honegger, Fritz FDP - Zürich - 1977 bis 1982
Chevallaz, Georges-André FDP - Waadt - 1973 bis 1983
Hürlimann, Hans CVP - Zug - 1973 bis 1982
Ritschard, Willi SP - Solothurn - 1973 bis 1983
Furgler, Kurt CVP - St.Gallen - 1971 bis 1986
Brugger, Ernst FDP - Zürich - 1969 bis 1978
Graber, Pierre SP - Neuenburg - 1969 bis 1978
Celio, Nello FDP - Tessin - 1966 bis 1973
Gnaegi, Rudolf SVP - Bern - 1965 bis 1979
Bonvin, Roger CVP - Wallis - 1962 bis 1973
Schaffner, Hans FDP - Aargau - 1961 bis 1969
Bourgknecht, Jean CVP - Freiburg - 1959 bis 1962
Spühler, Willy SP - Zürich - 1959 bis 1970
Tschudi, Hans Peter SP - Basel-Stadt - 1959 bis 1973
von Moos, Ludwig CVP - Obwalden - 1959 bis 1971
Wahlen, Friedrich Traugott SVP - Bern - 1958 bis 1965
Chaudet, Paul FDP - Waadt - 1954 bis 1966
Holenstein, Thomas CVP - St.Gallen - 1954 bis 1959
Lepori, Giuseppe CVP - Tessin - 1954 bis 1959
Streuli, Hans FDP - Zürich - 1953 bis 1959
Feldmann, Markus SVP - Bern - 1951 bis 1958
Weber, Max SP - Zürich - 1951 bis 1953
Escher, Josef CVP - Wallis - 1950 bis 1954
Rubattel, Rudolphe FDP - Waadt - 1947 bis 1954
Petitpierre, Max FDP - Neuenburg - 1944 bis 1961
Nobs, Ernst SP - Zürich - 1943 bis 1951
Kobelt, Karl FDP - St.Gallen - 1940 bis 1954
von Steiger, Eduard SVP - Bern - 1940 bis 1951
Stampfli, Walter FDP - Solothurn - 1940 bis 1947
Celio, Enrico CVP - Tessin - 1940 bis 1950
Wetter, Ernst FDP - Zürich - 1938 bis 1943
Obrecht, Hermann FDP - Solothurn - 1935 bis 1940
Etter, Philipp CVP - Zug - 1934 bis 1959
Baumann, Johannes FDP - Appenzell Ausserrhoden - 1934 bis 1940
Meyer, Albert FDP - Zürich - 1929 bis 1938
Minger, Rudolf BGB (Vorgängerin der SVP) - Bern - 1929 bis 1940
Pilet-Golaz, Marcel FDP - Waadt - 1928 bis 1944
Häberlin, Heinrich FDP - Thurgau - 1920 bis 1934
Chuard, Ernest FDP - Waadt - 1919 bis 1928
Musy, Jean-Marie CVP - Freiburg - 1919 bis 1934
Scheurer, Karl FDP - Bern - 1919 bis 1929
Haab, Robert FDP - Zürich - 1917 bis 1929
Ador, Gustave Liberale Partei - Genf - 1917 bis 1919
Calonder, Felix-Louis FDP - Graubünden - 1913 bis 1920
Decoppet, Camille FDP - Waadt - 1912 bis 1919
Schulthess, Edmund FDP - Aargau - 1912 bis 1935
Perrier, Louis FDP - Neuenburg - 1912 bis 1913
Motta, Giuseppe CVP - Tessin - 1911 bis 1940
Hoffmann, Arthur FDP - St.Gallen - 1911 bis 1917
Schobinger, Josef Anton CVP - Luzern - 1908 bis 1911
Forrer, Ludwig FDP - Zürich - 1902 bis 1917
Comtesse, Robert FDP - Neuenburg 1899 bis 1912
Ruchet, Marc-Emile FDP - Waadt - 1899 bis 1912
Brenner, Ernst FDP - Basel-Stadt - 1897 bis 1911
Müller, Eduard FDP - Bern - 1895 bis 1919
Ruffy, Eugène FDP - Waadt - 1893 bis 1899
Lachenal, Adrien FDP - Genf - 1892 bis 1899
Zemp, Joseph CVP - Luzern - 1891 bis 1908
Frey, Emil FDP - Basel-Land - 1890 bis 1897
Hauser, Walter FDP - Zürich - 1888 bis 1902
Deucher, Adolf FDP - Thurgau - 1883 bis 1912
Ruchonnet, Antoine Louis John FDP - Waadt - 1881 bis 1893
Hertenstein, Wilhelm FDP - Zürich - 1879 bis 1888
Bavier, Simeon FDP - Graubünden - 1878 bis 1883
Droz, Numa FDP - Neuenburg - 1875 bis 1892
Anderwert, Fridolin FDP - Thurgau - 1875 bis 1880
Hammer, Bernhard FDP - Solothurn - 1875 bis 1890
Heer, Joachim FDP - Glarus - 1875 bis 1878
Borel, Eugène FDP - Neuenburg - 1872 bis 1875
Scherer, Johann Jakob FDP - Zürich - 1872 bis 1878
Ceresole, Paul FDP - Waadt - 1870 bis 1875
Ruffy, Victor FDP - Waadt - 1867 bis 1869
Welti, Emil FDP - Aargau 1866 bis 1891
Challet-Venel, Jean-Jacques FDP - Genf - 1864 bis 1872
Schenk, Karl FDP - Bern - 1863 bis 1895
Dubs, Jakob FDP - Zürich - 1861 bis 1872
Pioda Battista, Giovanni FDP - Tessin - 1857 bis 1864
Knüsel, Josef Martin FDP - Luzern - 1855 bis 1875
Fornerod, Constant FDP - Waadt - 1855 bis 1867
Stämpfli, Jakob FDP - Bern 1854 bis 1863
Druey, Daniel-Henri FDP - Waadt - 1848 bis 1855
Franscini, Stefano FDP - Tessin - 1848 bis 1857
Frey-Herosé, Friedrich FDP - Aargau - 1848 bis 1866
Furrer, Jonas FDP - Zürich - 1848 bis 1861
Munzinger, Martin J. FDP - Solothurn - 1848 bis 1855
Naeff, Wilhelm Matthias FDP - St. Gallen - 1848 bis 1875
Ochsenbein, Ulrich FDP - Bern - 1848 bis 1854

Alle Schweizer Bundesräte seit 1848 Karin Keller-Sutter - St. Gallen - ab 2019

Keystone