Neue Methode

Alkoholprävention will gefährdete Schüler direkt per SMS ansprechen

Mit der Studie Alk-Check werden jetzt neue Wege in der Alkoholprävention beschritten. (Symbolbild)

Rauschtrinken - Ein Problem der heutigen Schweizer Jugend.

Mit der Studie Alk-Check werden jetzt neue Wege in der Alkoholprävention beschritten. (Symbolbild)

Rauschtrinken ist unter Schweizer Jugendlichen weit verbreitet. Mit der Studie «Alk-Check» werden jetzt neue Wege in der Alkoholprävention beschritten.

Schweizer Jugendliche trinken vermehrt. Um betroffene Schüler auf die Gefahren aufmerksam zu machen und ihnen mitzuteilen, dass sie weniger Alkohol trinken sollten, werden sie nun direkt via SMS und Internet angesprochen. Das berichtete die Zeitung „Schweiz am Sonntag“.

Es ist weltweit die erste Studie in diesem Bereich. Ab September wird «Alk-Check» durchgeführt. «In der Studie sollen knapp 1000 Schüler von rund 90 Berufs- und Mittelschulen mitmachen», sagt Severin Haug, Autor der Studie und Forschungsleiter am Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF.

Jugendliche seien nur schwierig für Prävention motivierbar. Das soll sich ändern. Bis anhin waren Präventionsprogramme örtlich und zeitlich gebunden.

«Dank des Handys können wir den Jugendlichen orts- und zeitunabhängig individualisierte Tipps schicken, wie sie weniger trinken können», sagt Haug. So könnten sie zu einem sensiblen Umgang mit Alkohol motiviert werden. (nch)

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