Kampfwahl

Alfred Dällenbach wird von Markus Sieber herausgefordert

Kampfwahl ums Präsidium in Lohn-Ammannsegg

Rahel Meier

Markus Sieber kandidiert als Parteiloser auf der Liste der SP für den Gemeinderat Lohn-Ammannsegg. Ausserdem hat er sich dazu entschlossen, sich auch für das Amt des Gemeindepräsidenten zur Verfügung zu stellen. «Mit meiner Kandidatur will ich in erster Linie erreichen, dass die Bevölkerung eine Auswahl hat», erklärt Sieber seine Motivation.

Zurückziehen kann er seine Kandidatur nicht mehr, auch nicht, wenn er am Sonntag nicht in den Gemeinderat gewählt würde. «Als Parteiloser spreche ich sicher Wählerinnen und Wähler in Lohn-Ammannsegg an, die keine Parteigänger sind. Gleichzeitig bin ich aber auch auf die SP-Wählerschaft angewiesen. Werde ich dort gestrichen, dann schaffe ich den Sprung in den Gemeinderat vermutlich nicht.» Die Parteileitung der SP habe mit ihm zwar einmal über das Gemeindepräsidium gesprochen, seine Anmeldung erfolgte aber ohne offizielle Unterstützung der Partei.

«War überrascht»

Überrascht zeigte sich Gemeindepräsident Alfred Dällenbach über die Kampfwahl. Er hat erst nach Ablauf der Anmeldefrist erfahren, dass er einen Gegenkandidaten hat. Dällenbach ist seit acht Jahren Gemeindepräsident in Lohn-Ammannsegg. Er will zuerst den Wahlgang vom Sonntag abwarten. «Dann mache ich mir dann Gedanken über den nächsten anstehenden Wahltag.»

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