Klimawandel

Al Gore lobt «signifikanten Wandel» in US-Klimapolitik

Früherer US-Vize-Präsident Al Gore (Archiv)

Früherer US-Vize-Präsident Al Gore (Archiv)

Der frühere US-Vize-Präsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore hat die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama begrüsst, im Dezember mit einem konkreten Angebot zum Abbau von Treibhausgasen zum UNO-Klimagipfel nach Kopenhagen zu reisen.

Das sei ein "wichtiger Schritt" und ein weiteres Beispiel für den "signifikanten Wandel" in der US-Klimapolitik, sagte Gore in einer vom Weissen Haus veröffentlichten Erklärung zufolge.

Diejenigen, die Angst gehabt hätten, die USA könnten sich ihrer globalen Verantwortung entziehen, sollten aus Obamas Ankündigung Hoffnung schöpfen und sich für ein starkes Abkommen in Kopenhagen einsetzen.

Zuvor hatte das Weisse Haus mitgeteilt, die USA seien bereit, ihre Treibhaus-Emissionen bis 2020 um 17 Prozent im Vergleich zu 2005 senken. Obamas Klimaberaterin Carol Browner sagte, mit seine persönliche Anwesenheit bei den Klimaberatungen in Kopenhagen am 9. Dezember wolle Obama "die Chancen auf Erfolg erhöhen".

Al Gore hatte 2007 für seinen Einsatz gegen den Klimawandel den Friedensnobelpreis erhalten. Für seinen Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit" erhielt er im selben Jahr einen Oscar.

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