Bern

Ältere und kranke Asylsuchende werden zum Schutz vor Corona gesondert untergebracht

Ein Asylsuchender im Asylzentrum Viktoria in Bern (Symbolbild).

Ein Asylsuchender im Asylzentrum Viktoria in Bern (Symbolbild).

Wegen der Coronapandemie hat der Migrationsdienst Bern in Zusammenarbeit mit den Asylsozialhilfestellen und den Gemeinden rasch umsetzbare Schritte in Angriff genommen. Diese sollen die betroffenen Personen besser schützen.

(sku) Aktuell sind die Asylunterkünfte des Kantons Bern voll ausgelastet Weil für die kommenden Wochen keine Abnahme zu erwarten sei, nehme der Kanton zusätzliche Standorte in Betrieb, teilte der kantonale Migrationsdienst am Mittwoch mit. Damit soll die Belegung ausgedünnt und das Risiko von Ansteckungen verringert werden.

In den vergangenen Wochen hat der Migrationsdienst zusammen mit den zuständigen Asylsozialhilfestellen einen umfangreichen Massnahmenkatalog definiert. Im Zuge dieser Massnahmen seien besonders verletzliche Asylsuchende – Betagte sowie Personen mit Vorerkrankungen – in gesonderten Strukturen untergebracht worden, heisst es weiter.

So konnte etwa letzten Mittwoch die Unterkunft Eschenhof in Betrieb genommen werden. Diese hätte ab dem 1. April als Rückkehrzentrum genutzt werden sollen. Der Transfer von Personen mit rechtskräftigen Wegweisungsentscheiden zu solchen Rückkehrzentren sei indessen vorerst ausgesetzt.

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