Kundgebungen

Ab auf die Strasse: Tausende protestieren an Black-Lives-Matter-Demos in Schweizer Städten

Black lives matter: Tausende protestierten in Schweizer Städten gegen Rassismus

Black lives matter: Tausende protestierten in Schweizer Städten gegen Rassismus

Am Samstag wurde vielerorts in der Schweiz gegen Rassismus protestiert. Alleine bei der Kundgebung in Bern wurden 3000 Teilnehmer gezählt.

(mg) Am Samstag haben in mehreren Schweizer Städten zahlreiche Personen an unbewilligten Black-Live-Matters-Demonstrationen teilgenommen. So versammelten sich die Aktivisten unter anderem in Bern, Zürich, Luzern und St. Gallen. Wie die Zürcher Stadtpolizei auf Twitter schreibt, toleriere sie die unbewilligte Demonstration und begleite sie.

In Bern gab es für einige Teilnehmer eine unfreiwillige Dusche: Das Wasserspiel auf dem Bundesplatz war trotz der Kundgebung nicht ausgeschaltet worden. Die Kantonspolizei Bern twitterte, dass sie versuche mit den Verantwortlichen der Fontänen Kontakt aufnehmen.

Wie auf vielen Bilder der Kundgebungen zu sehen ist, tragen eine Vielzahl der Demonstranten Masken. Allerdings sind gemäss Schätzungen in mehreren Städten mehr als die eigentlich erlaubten 300 Personen unterwegs. Veranstaltungen und Demonstrationen sind wegen der Coronamassnahmen eigentlich nur bis zu dieser Teilnehmerzahl erlaubt. In Bern schätzt die «Berner Zeitung» 3000 Demonstrierende. Die Zürcher Polizei sprach von einem Demonstrationsumzug, der sich über mehrere hundert Meter zieht.

Die Kundgebungen richten sich gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auslöser der weltweiten Proteste war der gewaltsame Tod von George Floyd Ende Mai. Floyd war bei einer gewaltsamen Festnahme in Minneapolis durch den Polizisten getötet wurde. Ein Video dieses Vorfalls sorgte für heftige Reaktionen, die sich in teils riesigen Protestkundgebungen ausdrückten. In der Schweiz fanden bereits am vergangenen Wochenende mehrere Aktionen gegen Rassismus statt.

Mehrere Festnahmen in Zürich

Wie die Stadtpolizei Zürich auf Twitter schreibt, sind mehrere Personen aufgrund Angriffen gegenüber Beamten festgenommen worden. Mittlerweile habe sich die Stimmung aber wieder beruhigt.

Die Kundgebungen richten sich gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auslöser der weltweiten Proteste war der gewaltsame Tod von George Floyd Ende Mai. Floyd war bei einer gewaltsamen Festnahme in Minneapolis durch den Polizisten getötet wurde. Ein Video dieses Vorfalls sorgte für heftige Reaktionen, die sich in teils riesigen Protestkundgebungen ausdrückten. In der Schweiz fanden bereits am vergangenen Wochenende mehrere Aktionen gegen Rassismus statt.

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