Der Aargauer FDP-Ständerat Philipp Müller besuchte am Freitag den letzten Testtag der Formel 1 in Barcelona. Als er mit seiner Reisegruppe zum Mietauto auf dem unbewachten Parkplatz zurückging, folgte der Schock: Dreiste Diebe hatten die Scheiben des Autos eingeschlagen – und alle Koffer und Taschen mitgenommen. 

Obwohl der Politiker direkt von der Frühjahrssession im Bundeshaus an die Rennstrecke gereist war, hatte er keine sensiblen Dokumente dabei. "Den Computer, Akten und Dokumente habe ich Gott sei Dank in Bern gelassen", sagt Müller zum "SonntagsBlick"

Der Ständerat liess sich die Laune jedoch nicht verderben. "Der Tag im Fahrerlager war grossartig und unvergesslich", sagt Müller. Der FDP-Politiker ist nicht nur leidenschaftlicher Motorsport-Zuschauer, er klemmte sich früher selbst hinter das Renn-Lenkrad, wie er der "Nordwestschweiz" in einem Interview erzählte. Vom Gokart bis zur Formel 3 fuhr Müller in diversen Kategorien mit. Über Jahre hinweg kurvte er für Porsche über Europas Rennstrecken, feierte Siege bei Schweizer Rennen und sogar internationalen Läufen.