GPK-Bericht

Aargauer Nationalrätin Eichberger: UBS soll bis Mittwoch Stellung nehmen

In der Geschäftsprüfungskommission selbst ist man enttäuscht über die Nichtreaktion der UBS auf den GPK-Bericht. Die Aargauer FDP-Nationalrätin Corina Eichenberger, Mitglied der GPK-Subkommission, will von der Grossbank bis Mittwoch eine Stellungnahme.

«Ich erwarte jetzt ein Zeichen von der UBS, und zwar noch vor der Nationalratsdebatte am Mittwoch. Insbesondere erwarte ich Transparenz von der UBS und dass sie Stellung dazu nimmt, wie sie auf unsere Empfehlung 19 reagiert», sagt Eichenberger gegenüber der Zeitung «Sonntag». Darin steht die Aufforderung an die UBS nach einer internen Untersuchung. Eichenberger: «Transparenz ist auch im Interesse der UBS.» 

In die gleiche Kerbe schlägt CVP-Ständerat Konrad Graber, ebenfalls Mitglied der GPK-Subkommission. «Ich erwarte und ich gehe davon aus, dass die UBS vor dem Mittwoch informiert.»

Doch die UBS schweigt weiter. Die Grossbank teilt einzig mit: «Der Verwaltungsrat nimmt das Informationsbedürfnis von Politik und Öffentlichkeit sehr ernst. Er wird aus dem GPK Bericht seine Schlüsse ziehen und darüber informieren.» Das wird aber nicht vor dem kommenden Mittwoch sein, wie von Corina Eichenberger  und Konrad Graber gefordert. (rsn)

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