Aarau-Rohr: Weiher sorgt für rote Köpfe

Kampfwahlen, heftiger Disput um den Finanzplan und Wohlwollen gegenüber dem Wildpark Roggenhausen: Die erste gemeinsame Ortsbürger-Gmeind Aarau-Rohr hatte es in sich. Besonders die hiesige Weiheranlage gab zu reden.

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Roggenhausen

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Aargauer Zeitung

Hermann Rauber
Die Zahl der Stimmberechtigten ist mit dem Zusammenschluss von Aarau und Rohr auf 1994 gestiegen, an der Gmeind anwesend waren am Montagabend 341.

Das Budget 2010 zeigt ein günstiges Bild. Nicht zuletzt dank der «Morgengabe» aus Rohr in der Höhe von 2,25 Millionen Franken können massiv Schulden abgebaut werden. Zum dritten Mal in Folge rechnet die Ortsbürgergemeinde mit einem Ertragsüberschuss von 286 900 Franken.

Morgen in Ihrer AZ Lesen Sie den ganzen Artikel zur ersten gemeinsamen Ortsbürger-Gmeind der fusionierten Gemeinden Aarau und Rohr morgen in Ihrer Aargauer Zeitung (Regionalteil Aarau).

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Nicht ganz geräuschlos über die Bühne ging der Kreditantrag von 947 000 Franken für die Erneuerung der Minipig- und Weiheranlage im Wildpark Roggenhausen. Kritisiert wurde die bescheidene Beteiligung der Einwohnergemeinde mit 70 000 Franken. Trotzdem stimmte die Versammlung dem Vorhaben bei 13 Nein und 12 Enthaltungen grossmehrheitlich zu.

Gustav Werder, der ehemalige Präsident der Finanzkommission, bemängelte an der Ortsbürgergmeind zum wiederholten Mal die «Geheimnistuerei» um den ortsbürgerlichen Finanzplan. Stadtammann Marcel Guignard versprach an der nächsten Gmeind im Juni 2010 «mehr Transparenz».

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