Aarau: Mehr Lohn für die Stadtregierung

Für die Aarauer Stadtregierung wird das Jahr 2010 wohl gut beginnen, ab dem 1. Januar sollen die Löhne für den gesamten Stadtrat steigen. Wer davon profitieren kann ist allerdings noch ungewiss, denn 2009 ist ein Wahljahr.

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Stadtrat

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Aargauer Zeitung

Bei der Entlöhnung des Stadtrates liegt man in Aarau hinter den vergleichbar grossen Gemeinden Baden und Wettingen zurück. Darum beantragt die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission des Einwohnerrates (FGPK) nun eine Lohnerhöhung für die Aarauer Stadtregierung. Für den Stadtammann sollen laut dem Antrag jährlich rund 14 000 Franken hinzukommen, für den Vize rund 10 000 und für die restlichen Stadtratsmitglieder rund 11 000 Franken. Die Entscheidung liegt nun beim Einwohnerrat.

Zurzeit erhält der Aarauer Stadtammann (100 Stellenprozente) Marcel Guignard eine jährliche Entschädigung von rund 236 000 Franken. Nimmt man Spesen und Verwaltungsratsmandate hinzu, kommt man wohl auf über 250 000 Franken. Die Besoldung des Vizeammanns Beat Blattner wird mit rund 50 000 Franken angegeben, andere Mitglieder des Stadtrates verdienen für ihre Dienste rund 44 000 Franken.

Die Besoldung des Stadtammanns nimmt mit steigenden Amtsjahren stetig zu. Der aktuelle, Marcel Guignard, bezieht mit seinen 21 Amtsjahren darum das Maximum. Ob er allerdings vom neuen Lohnansatz profitieren kann, ist noch nicht klar. Denn am 27. September 2009 wird es erstmals zu einer Kampfwahl um das Aarauer Stadtpräsidium kommen. Die SP tritt mit dem Vizeammann Beat Blattner an und will erstmals an die Spitze der Stadtregierung vorstossen. (aen)

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