Der Rentner hatte sich am Freitagabend um 19.30 Uhr bei der Polizei gemeldet. Er gab an, kurz zuvor am gemeinsamen Wohnort seine Ehefrau erschossen zu haben. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte nahmen den Mann aufgrund dringenden Tatverdachts an dessen Wohnort fest.

In der Wohnung stiessen sie auf eine leblose weibliche Person, wie die Kantonspolizei Nidwalden in einer Mitteilung vom Samstag schreibt. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod der 73-jährigen Frau feststellen.

Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind nach Polizeiangaben noch ungeklärt. Die Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Nidwalden in Zusammenarbeit mit der Polizei geführt. Unterstützt werden sie durch das Institut für Rechtsmedizin Zürich sowie das Forensische Institut Zürich.

Es ist das dritte Tötungsdelikt innert kurzer Zeit, in das zwei ältere Menschen involviert sind: In Affoltern am Albis richtete ein 83-jähriger Mann seine gleichaltrige, kranke Frau und sich selbst. Vergangene Woche wurde in Oftringen ein Ehepaar tot aufgefunden. Die Frau litt an Krebs. "Nach ersten Erkenntnissen dürfte einer der Eheleute den anderen umgebracht und anschliessend sich suizidiert haben", umschrieb die Kantonspolizei Aargau die Tat. (sda/mwa)

Schon wieder Rentner-Suizid?

In Oftringen wird ein älteres Ehepaar mit tödlichen Schussverletzungen gefunden. Offenbar hatte einer der beiden den anderen erschossen und dann Suizid begangen.