Die Nidwaldner Polizei bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda einen entsprechenden Bericht von "20minuten"-online. Der Gleitschirmpilot geriet demnach kurz nach 14 Uhr in das Transportseil einer privaten Seilbahn.

Die Rettung des Mannes gestaltete sich äusserst schwierig und langwierig. Für den Notfall wurde am Boden ein Sprungkissen platziert. Die Feuerwehrleiter erwies sich als zu kurz, um den Gleitschirmpiloten zu bergen.

Nach Auskunft der Rega gelang es schliesslich, den Mann mit einem so genannten Kabelrettungsgerät zu befreien. Unter Mitarbeit der Rega habe die Rettungsequipe des Schweizer Alpenclubs (SAC) den Verunfallten geholt. Dieser kam laut Rega-Sprecher Philip Zumstein mit dem Schrecken davon.

Beim Gleitschirmpiloten handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen erfahrenen Piloten, der auch mit der Gegend vertraut gewesen sei. Warum es zum Unglück kam, sei derzeit nicht bekannt.

Im Einsatz in Wolfenschiessen waren Polizei, Feuerwehr, SAC sowie die Rega mit einem Helikopter.