700 Stunden Gratisarbeit für das Gemeinwohl

Die Frauenzentrale vom Kanton Aargau gibt sich eine Geschäftsleitung die das bisherige Präsidium entlasten soll. Über 700 Stunden hat letztes Jahr allein die Präsidentin an ehrenamtlicher Arbeit aufgewendet.

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susi

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Aargauer Zeitung

Die Frauenzentrale ist ein Dachverband für aargauische Frauenorganisationen. Sie kümmert sich um Opfer häuslicher Gewalt, unterstützt Mütter oder hilft Kindern, die polizeilich befragt werden.

Heute zählt die Vereinigung rund 500 Einzelmitglieder. Weil sie in letzter Zeit stark gewachsen ist und ihre Dienstleistungen stetig ausgebaut hat, haben die Aufgaben für das Präsidium stark zugenommen.

Über 700 Stunden hat Präsidentin Susi Rupp nach eigener Aussage im Jahr 2009 aufgewendet. Alles ehrenamtlich und somit unentgeltlich. Weitere 500 Stunden hat ihr Co-Präsidium aufgewendet.

Weil das auf Dauer nicht zu halten ist, hat die Frauenzentrale sich nun am Donnerstag Abend eine neue Organisationsstruktur verpasst. Verabschiedet wurde sie an der Mitgliederversammlung in Lenzburg.

Die neuen Strukturen umfassen eine Geschäftsleitung, die sich aus den Leiterinnen der verschiedenen Dienstleistungsbetriebe und einer Geschäftsführerin zusammensetzt.

Diese Geschäftsleitung soll den Vorstand entlasten in dem sie dessen Vorgaben umsetzt und als Schnittstelle zwischen ihm und den Dienstleistungsbetrieben agiert. Ausserdem wird ihm die Personalverantwortung übertragen.

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