Diese Entwicklung entspreche der Zuwanderungspolitik des Bundesrates, schreibt das Bundesamt für Migration (BFM) in einem Communiqué. Demzufolge sollten aus Nicht-EU-Staaten nur noch besonders qualifizierte Erwerbstätige in die Schweiz kommen.

Am meisten EU-Ausländer kamen 2008 aus Deutschland in die Schweiz. Ihre Zahl stieg zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember um 31 463 an. Dahinter folgen Portugal (+ 13 844), Frankreich (+ 8163), Grossbritannien (+ 3213) und Polen (+ 1608).

Unter den Nicht-EU-Ausländern nahm die Zahl der Personen aus Serbien am deutlichsten ab; sie sank um 7369. Ebenfalls klare Rückgänge wurden bei Staatsangehörigen aus Bosnien-Herzegowina (- 1793), Kroatien (- 1719), Sri Lanka (- 1208) und der Türkei (- 941) verzeichnet. Dies entspricht dem Trend der letzten Jahre.

Insgesamt lebten laut der BFM-Statistik am 31. Dezember 2008 1 638 949 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Dabei sind alle Personen berücksichtigt, die während mindestens einem Jahr in der Schweiz gelebt haben. Nicht in der Statistik enthalten sind Asylbewerber sowie internationale Funktionäre und Diplomaten mit deren Familien.