Dies berichtete die Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf Zahlen des Innenministeriums in London.

Sie stammen zumeist aus armen Ländern und Konfliktregionen, beispielsweise aus Simbabwe, dem Sudan oder der Demokratischen Republik Kongo. Jedes dritte Kind wird demnach länger als 28 Tage lang festgehalten.

Der britische Grenzschutz darf Kinder nur als "letztes Mittel" und für so kurze Zeit für möglich in Haft nehmen. Das Innenministerium wehrte sich gegen den Vorwurf, dagegen zu verstossen: "Der britische Grenzschutz ist sich seiner Verantwortung gegenüber Kindern bewusst, aber diese Aufgabe steht neben unserer Pflicht, die Gesetze zur Einwanderung und zu Asylfragen durchzusetzen."