Das Privateigentum werde fortwährend eingeschränkt, erklärt Hansjörg Knecht. In einem Interview mit der «Aargauer Zeitung» fordert der neue Präsident des Hauseigentümerverbandes Aargau zudem, dass die Grundbuchabgabe bei Eigentumsübertragung nur kostendeckend sein dürfe.

«Eine konsequente Anwendung des Kostendeckungsprinzips würde die Eigentümer jährlich um 35 bis 40 Millionen Franken entlasten», so Knecht. Der Kanton würde sich aber vehement dagegen wehren.

Mit der Grundbuchabgabe würde der Staat zusätzliche Mittel für den allgemeinen Staatshaushalt generieren, ist Knecht überzeugt.

Grosser Rat behandelt Motion

Im Grossen Rat wird demnächst eine aus seiner Feder stammende Motion behandelt. Diese fordert eben die Anwendung des Kostendeckungsprinzips.

Doch nicht nur bei der Eigentumsübertragung sieht Hansjörg Knecht Handlungsbedarf. Das Eigentum werde auch durch das Bewilligungsverfahren mit unzähligen, den Bau verteuernden Vorschriften, Gebühren und Abgaben eingeschränkt. (dno)