Damals wendeten die Kantone etwa 320 Millionen Franken für um die 44'700 Auszubildende auf. In den vergangenen zehn Jahren war die Zahl der Beitragsempfänger kontinuierlich gesunken, während die Beiträge - mit Schwankungen von Jahr zu Jahr - stiegen.

Wie viele Personen wie viel Geld bekommen, variiert von Kanton zu Kanton. Während im Schweizer Durchschnitt etwa ein halbes Prozent der Wohnbevölkerung Stipendien oder Darlehen bezieht, sind es in den Kantonen Wallis, Graubünden und Basel-Stadt doppelt so viel.

Der Landesdurchschnitt liegt bei etwa 7300 Franken jährlich. Zürich und die Waadt bezahlen 9000 bis 10'000 Franken pro Jahr - doppelt so viel wie Wallis und Graubünden.

Auch die Belastung der Steuerzahler durch Darlehen und Stipendien unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Während der Landesdurchschnitt pro Einwohner und Einwohnerin bei 38.50 Franken liegt, beteiligte sich 2017 der Zuger mit 14.50 an öffentlichen Ausbildungszuschüssen und die Genferin mit 74.50 Franken.

Bei den Bildungsausgaben spielen Stipendien und Darlehen allerdings eine verschwindend geringe Rolle: Der Anteil an Ausbildungsbeiträgen an den öffentlichen Bildungsausgaben beträgt weniger als ein Prozent, wie es in einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Dienstag heisst.