Geständnis
21-Jähriger fälschte die neue 50er Note – nun ist er gefasst

Anfangs Juni sind im Raum Chur gefälschte 50er Noten aufgetaucht. Jetzt hat die Kantonspolizei Graubünden einen Tatverdächtigen ermittelt und festgenommen. Der 21-Jährige ist geständig.

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Die Polizei hat den Banknotenfälscher des Kanton Graubündens gefasst.

Die Polizei hat den Banknotenfälscher des Kanton Graubündens gefasst.

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Der in Chur wohnhafte türkische Staatsangehörige gestand gegenüber der Kantonspolizei Graubünden, mehrere 50er Noten an seinem Arbeitsplatz hergestellt zu haben. Er brachte die Blüten daraufhin an Kiosken und Geschäften in den Umlauf.

Zudem versuchte er die Polizei auf eine falsche Spur zu bringen, indem er an verschiedenen Örtlichkeiten in Chur gefälschte 50er Noten auslegte, wie die Kantonspolizei Graubünden am Freitag mitteilte.

Die Behörde geht davon aus, dass immer noch vierzig Fälschungen im Umlauf sind. Beim Entgegennehmen von 50er Noten ist also weiterhin Vorsicht geboten. Das Papier der Blüten ist glänzend und auf beiden Seiten gleich bedruckt.

Der Tatverdächtige wird wegen Geldfälschung und in Umlaufsetzen falschen Geldes an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt. (fvo)

Stephanie und Nicole freuen sich in Zürich über die neue 50-Franken-Note.
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Endlich ist sie da, aber noch nicht überall erhältlich: Die neue 50er-Note gibts unter anderem an den Schaltern der Nationalbank in Bern und Zürich, bei vielen Filialen von Raiffeisen, UBS und Credit Suisse sowie an den Schaltern der Kantonalbanken in Bern, Schwyz, Luzern und Baselland.
Neu und Alt im Vergelich: Die alte 50er-Note bleibt noch sehr lange gültig. Sogar die 50er-Note mit Konrad Gessner, die im Jahr 2000 zurückgerufen wurde, kann noch bis 2020 zum vollen Nennwert umgetauscht werden. Als Zahlungsmittel ist sie allerdings ungültig.
Redaktor Felix Burch hat auch ein paar der neuen Löwenzahn-Noten abgestaubt.

Stephanie und Nicole freuen sich in Zürich über die neue 50-Franken-Note.

Keystone