Grossbritannien

2000 Fotografen demonstrieren in London gegen Polizeidurchsuchungen

Fotografen-Protest in London

Fotografen-Protest in London

Rund 2000 Fotografen haben gegen den Missbrauch des britischen Anti-Terror-Gesetzes durch die Polizei protestiert. «Ich bin ein Fotograf, kein Terrorist», stand auf den Schildern, die etliche bei der Demonstration auf dem Trafalgar Square in der Londoner Innenstadt trugen.

Unentwegt liessen sie ihre Blitzlichter aufflackern. An Passanten verteilten die Protestteilnehmer Flugblätter mit Hinweisen zu den Rechten bei Polizeidurchsuchungen.

Das im Jahr 2000 verabschiedete Anti-Terror-Gesetz erlaubt es der britischen Polizei, auf der Strasse Verdächtige anzuhalten und zu durchsuchen. Die Fotojournalisten werfen den Beamten jedoch vor, mit Hilfe des Gesetzes ihre Arbeit zu behindern.

"Es ist offensichtlich, dass Profi-Fotografen im ganzen Land durchsucht werden, weil sie Fotografen sind", sagte der freie Fotojournalist Marc Vallee, der über die Internet-Netzwerke Facebook und Twitter zu der Demonstration aufgerufen hatte. Nach Angaben von Teilnehmern gingen auch Kollegen aus anderen Ländern mit ihnen auf die Strasse.

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