16 Patienten bei Beschuss von Spital in Sri Lanka getötet

Menschen fliehen vor der Gewalt

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Beim Beschuss eines behelfsmässig eingerichteten Spitals in Sri Lanka sind 16 Patienten getötet worden. Die Einrichtung in Putumattalan sei am Montag von Artillerie beschossen worden, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Dienstag mit.

Ob für den Angriff Regierungstruppen oder die Rebellengruppe Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) verantwortlich waren, konnte das IKRK nicht sagen. Es sei "schockierend, dass Patienten nicht den Schutz bekommen, auf den sie ein Recht haben", erklärte der IKRK-Delegationschef in Colombo, Paul Castella.

Die Regierung in Colombo sieht in ihrer jüngsten Militäroffensive die Schlussphase des Kampfes gegen die LTTE, die seit 36 Jahren für einen unabhängigen Staat im Norden Sri Lankas kämpft. Seit Mitte 2007 ist das von den Befreiungstigern kontrollierte Gebiet erheblich geschrumpft.

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