Das Gericht in Vevey verurteilte den 32-jährigen Kurpfuscher wegen schwerer Körperverletzung. Die dem Hauptkläger zugefügten Schäden sind irreversibel und schmerzen diesen immer noch.

Die Schuld des Verurteilten wog in den Augen des Gerichts umso schwerer, als er noch eine falsche Schuldenanerkennung von 40'000 Franken fabriziert hatte und so noch nach Einreichung der Klage vom Hauptkläger Bezahlung verlangt hatte. Dafür gab es eine weitere Verurteilung wegen Urkundenfälschung und versuchter Nötigung.

Zudem darf der falsche Zahnarzt seinen Beruf als Zahntechniker fünf Jahre lang nicht mehr ausüben. Obwohl die Behörden sein Labor geschlossen hatten, gab es Anzeichen, dass er seiner Tätigkeit auch während des Verfahrens gegen ihn nachging. Dazu laufen zwei Untersuchungen im Wallis, wo er bereits 2004 wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden war.